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15 September 2016

Episode #10

8 September 2016

Episode #9

1 September 2016

Episode #8

25 August 2016

Episode #7

18 August 2016

Episode #6

11 August 2016

Episode #5

4 August 2016

Episode #4

28 July 2016

Episode #3

21 July 2016

Episode #2

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Introduction

Hanna: Heute ist Donnerstag, der 18. August 2016.  Herzlich willkommen zu unserer wöchentlichen Ausgabe von News in Slow German!  Ein Hallo an alle unsere Zuhörer!  Hallo Phillip!
Phillip: Hallo Hanna!  Hallo allerseits!  
Hanna: Heute sprechen wir über die Überführung von 15 Gefangenen aus dem Lager Guantanamo in die Vereinigten Arabischen Emirate, und was das für Guantanamo bedeutet.  Und wir sprechen über den Beginn der Grabungen im Südwesten von Polen. Es wird angenommen, dass dort 1945 ein Nazi-Zug versteckt wurde.  Wir sprechen außerdem über die in der Zeitschrift Science veröffentlichten Erkenntnisse über die Lebenserwartung von Grönlandhaien und wir beenden den ersten Teil unseres Programms mit Kommentaren zur Entscheidung der französischen Stadt Cannes, „Burkinis“ zu verbieten. Das sind Badeanzüge, die den ganzen Körper bedecken und von manchen muslimischen Frauen getragen werden.
Phillip:  Vielen Dank, Hanna!
Hanna:  Das ist noch nicht allesWie immer geht es im zweiten Teil unseres Programms um die deutsche Sprache und Kultur.  Im Grammatik-Teil unseres Programms werden wir über den Gebrauch der Artikel im Akkusativ sprechen.  Und wir beenden das heutige Programm mit einem Dialog, der Beispiele für unser heutiges Sprichwort veranschaulicht - Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.
Philip: Sehr gut!  Gibt es sonst noch etwas, Hanna?
Hanna:  Nein ...  
Phillip: Worauf warten wir dann?  Lass uns beginnen!

Hanna: Na, dann los! Fangen wir an!

15 Gefangene aus dem Lager Guantanamo entlassen

18 August 2016

Am Montag ließ die USA 15 Gefangene aus dem Lager Guantanamo in die Vereinigten Arabischen Emirate ausreisen. Dies war die Freilassung der meisten Häftlinge seit Beginn der Amtszeit von Präsident Barack Obama. Dies geschah im Rahmen der Bemühungen von Präsident Obama um die Schließung des Militärgefängnisses. Er hatte dieses Versprechen während seiner Präsidentschaftskampagne 2008 gegeben und das Ende der Frist, dies zu erreichen, steht kurz bevor.

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Schatzsucher beginnen Suche nach dem‚ Goldzug der Nazis‘

18 August 2016

Am Dienstag begann ein Team von Forschern mit Grabungen in einer polnischen Stadt, von der vermutet wird, dass die Nazis dort einen mit Gold, Edelsteinen und Waffen gefüllten Zug versteckt habenDer Legende zufolge verschwand der Zug in einem nicht fertig gestellten Labyrinth von Tunneln, als die sowjetische Armee gegen Ende des zweiten Weltkriegs auf dem Vormarsch war.


 Das Gebiet, in dem der Zug Gerüchten zufolge verschwunden sein soll, gehörte während des Krieges zu Deutschland und zieht seit langem Schatzsucher an. Schmuck und andere Wertgegenstände, die von Bewohnern vor ihrer Flucht aus der Region vergraben wurden, wurden bereits gefunden; und viele glauben, dass von den Nazis gestohlenes Gold, Edelsteine und Kunstwerke hier ebenfalls versteckt sind. Es wird angenommen, dass der versteckte Zug bis zu 300 Tonnen Kriegsbeute und Waffen enthält.


 Eine geologische Untersuchung

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400 Jahre alter Grönlandhai ist das langlebigste Wirbeltier der Welt

18 August 2016

Wissenschaftler haben entdeckt, dass der Grönlandhai von allen Wirbeltieren die höchste Lebenserwartung hat. Wirbeltiere sind Tiere, die eine Wirbelsäule haben. Die Forscher glauben, dass ein von ihnen untersuchter weiblicher Hai zum Zeitpunkt des Todes etwa 400 Jahre alt war. Die Ergebnisse wurden am letzten Donnerstag in der Zeitschrift Science veröffentlicht.

Mithilfe einer neuen Radiokarbonmethode zur Altersbestimmung berechneten die Forscher das Alter von 28 Grönlandhaien aus dem Nordatlantik und dem Arktischen Ozean. Methoden zur Altersbestimmung bei anderen Fischen, wie zum Beispiel die Untersuchung von Knochen in den Ohren oder von Gewebe aus der Wirbelsäule konnten bei Grönlandhaien nicht angewandt werden. Daher untersuchten die Wissenschaftler Proteine in den Augenlinsen. Darüber hinaus berücksichtigten sie die Länge der Haie, da bekannt ist, dass sie etwa einen Zentimeter

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Der Bürgermeister von Cannes verbietet Burkinis

18 August 2016

Cannes, der für seine jährlichen Filmfestspiele bekannte Badeort an der Côte d'Azur, hat das Tragen von „Burkinis“ verboten. Ein Burkini ist ein Badeanzug, der den ganzen Körper bedeckt und von manchen muslimischen Frauen getragen wird. Bürgermeister David Lisnard erließ das Verbot, das bis Ende August gilt, am 28. Juli. Es wurde jedoch erst am letzten Freitag bekannt.


 Das Verbot bezieht sich auf den Terroranschlag im nahegelegenen Nizza am französischen Nationalfeiertag, bei dem 85 Menschen getötet wurden und auf einem späteren Anschlag im Nordwesten Frankreichs, bei dem ein Geistlicher von Angreifern getötet wurde, die eine Verbindung zum sogenannten Islamischen Staat hatten. „Wenn Strandbekleidung auffällig auf eine religiöse Zugehörigkeit hinweist, während Frankreich und Gotteshäuser das Ziel terroristischer Angriffe sind, könne dies zur Störung der öffentlichen Ordnung führen“,

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Articles in the Accusative Case

Phillip: Mein Nachbar fährt über Ostern nach Afrika. Ich wünschte, ich könnte mitkommen.
Hanna: Ach nein, Ostern stelle ich mir ganz anders vor. Das liegt an meiner Kindheit.
Phillip: OK. Was hat Deine Familie zu Ostern gemacht?
Hanna: Als ich klein war, ging es zu Ostern immer in den Schwarzwald. Ich kenne viele Orte auf der Welt, aber der Schwarzwald hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Dort ist es wunderschön.
Phillip: Die Toskana, Kalifornien, Sylt, die Rocky Mountains….
Hanna: Ja, das sind alles super Landschaften. Aber ich liebe den Schwarzwald ganz besonders. Es ist eine der schönsten Landschaften der Welt. Man wandert unter den Bäumen, durch den Wald und geht um den nächsten Hügel und schon hat man einen anderen Ausblick über eine herrliche Landschaft.

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Theory

The accusative case is also known as the objective case as it affects the direct object of the sentence. Typically, the direct object is the noun that the verb acts on. In other words, the direct object is who or what directly receives the action of the noun.

In the following example we see the roles of each word:
Die Frau sieht…
The woman (subject) sees (verb)...

Was sieht die Frau?
What does the woman see?

Die Frau sieht einen Vogel.
The woman sees a bird. (direct object)

Further examples:
Ich sehe den Mann.
I see the man.

Können wir die Situation diskutieren.
Can we discuss the situation.

Besuchst du Berlin?
Are you visiting Berlin?

Because English doesn’t have cases, we have a very strict word order to show the subject and object in each sentence. In German, word order has less of an impact because the cases show the role of each word.

Consider this example: despite the change in word order, the sentences are saying the same exact thing.

Der Mann sieht den Hund.
The man sees the dog.

Den Hund sieht der Mann.
The man sees the dog.

Articles

As you can see from the charts below, there is not much of a change in the articles between the nominative and accusative. The only difference is the masculine singular. For all other articles, the context usually reveals which case the noun is in.

I. Definite articles in the accusative:

Masculine

Feminine

Neuter

Singular

den die das

Plural

die

II. Indefinite articles in the accusative:

Masculine

Feminine

Neuter

Singular

einen eine ein

Plural

x

III. Kein in the accusative:

Masculine

Feminine

Neuter

Singular

keinen keine kein

Plural

keine

Examples:
Trinkst du gern Bier?
Do you like drinking beer?

Ich habe keinen Bruder.
I don’t have any brothers.

Kennt ihr den Professor?
Do you know the professor?

Liest du oft Bücher?
Do you often read books?

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul

Phillip: Ist heute nicht dein Geburtstag Hanna?
Hanna: Richtig! Schön, dass du daran gedacht hast!
Phillip: Alles Gute zum Geburtstag. Hoch soll sie leben, hoch soll sie leben, dreimal hoch!!!
Hanna: Ach, jetzt werde ich ja ganz verlegen!
Phillip: Und, machst du eine Party?
Hanna: Ja, aber ich will keine Geschenke!
Phillip: Warum das denn? Ich mag nicht, wenn mir jemand zu früh zum Geburtstag gratuliert, weil das Unglück bringt, aber Geschenke kannst du mir jeder Zeit geben!
Hanna: Ich habe in der Vergangenheit viele merkwürdige Geschenke bekommen und was ich überhaupt nicht ausstehen konnte, war, dass ich diese immer vor den Leuten, die sie mir gegeben hatten, auspacken musste. Ich will ja nicht undankbar sein, und einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul! Aber ich weiß wirklich nicht, wann ich den roten Pullover mit den goldenen Schneeflocken, den ich letztes Jahr von meiner Oma bekommen habe, anziehen soll!

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Es sollte ein BMX-Rad sein, jetzt steht ein Mountain-Bike unter dem Weihnachtsbaum. Die Enttäuschung ist groß, aber man möchte auch nicht undankbar erscheinen, während einen die Eltern in freudiger Erwartung mustern: "Und, wie findest du es?"

Ziemlich cool, das Rad“, müht man sich ab, Dankbarkeit zu zeigen. Aber schon früh haben wir gelernt: „Einem geschenkten Gaul schaut man eben nicht ins Maul“. Das heißt, an einem Geschenk sollte man nicht herummäkeln. Auch wenn es schwer fällt.

Aber wer möchte einem echten Gaul überhaupt ins Maul schauen? Die Antwort ist: der Pferdekäufer. Hier hat die Redewendung ihren Ursprung. Denn entschließt sich jemand, ein Pferd zu kaufen, überprüft er das Alter des Vierbeiners am besten anhand des Pferde-Gebisses.

Pferde besitzen, wie auch wir Menschen, Schneidezähne und Backenzähne. Während sie mit den Schneidezähnen faserreiche Nahrung, zum Beispiel Gras, abbeißen, zermahlen sie mit den Backenzähnen das aufgenommene Futter. Dabei werden die Zähne im Laufe der Zeit immer weiter abgerieben. Der Grad der Abnutzung ist also ein Hinweis darauf, ob der Pferdeverkäufer bei der Altersangabe seines Tieres vielleicht etwas geschummelt hat.

Einem Pferd ins Maul zu sehen, das man geschenkt bekommt, wäre somit unhöflich. Das ursprünglich lateinische Sprichwort ist schon seit der Antike bekannt. Sophronius Eusebius Hieronymus (Kirchenvater, Gelehrter, Theologe, 347-419) gebrauchte es in der Einleitung seines Kommentars zum Epheserbrief des Paulus.

Der Ausdruck „Einem geschenkten Gaul schaut man eben nicht ins Maul“ bedeutet frei übersetzt “ Ein Geschenk sollte man nicht bemängeln oder kritisieren, sondern dankbar annehmen” oder besser "Don‘t look a gift horse in the mouth".

Beispiel 1:

Mein Bekannter hat mir sein altes Auto überlassen. Es hat zwar einige Mängel, aber soweit es mich betrifft, ist es ein geschenkter Gaul, und ich werde ihm nicht ins Maul schauen.
A friend gave me his old car. It has some issues, but as far as I am concerned, it is a gift horse and I do not look a gift horse in the mouth.

Beispiel 2:

Auch wenn ein altes Sprichwort „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“ lautet, sollten Sie bei Reisegewinnen äußerst misstrauisch sein und sich folgende Frage stellen und Vorkehrungen treffen: Habe ich mich überhaupt an einem Gewinnspiel beteiligt?
Although there’s an old saying, "you do not look a gift horse in the mouth", you should be extremely weary of special, low-priced travel deals. Be careful, and ask yourself: Is this too good to be true?

After each sentence, write the noun that is in the accusative.
  1. Wir haben den Film zweimal gesehen.
  2. Ich habe meiner Mutter die Geschichte erzählt.
  3. Das ist der Mann, der das Auto gekauft hat.
  4. Er wohnt bei seinen Eltern, weil er kein Geld hat.
  5. Einen neuen Roman wird der Autor schreiben.
  6. Hast du morgen Zeit, um vorbeizukommen?
  7. Sie hat mir aus Berlin einen Brief geschrieben.
  8. A: Ist das dein Fahrrad?
    B: Nein, ich habe ein Motorrad.
  9. Sollen wir den neuen Student zur Party einladen?
  10. Ehrlich gesagt, fand ich das Schauspiel langweilig.
  11. Das Kind hat all die Süßigkeiten gegessen.


Fill in the blanks with the correct accusative definite or indefinite article.
Hans begegnet Annika und ihrem Hund im Park.

Hans: Hallo Annika! Was für Hund ist das? Annika: Das ist Milo; er ist ein Dackel. Arbeitest du heute nicht? Hans: Nein, Ich habe Tag frei. Und du? Annika: Schön. Ich studiere an der Uni. Ich habe noch Semester. Hans: Suchst du dann Job hier? Annika: Nein, ich möchte Stelle in Frankfurt. Hans: Ach so. Ich habe Kollegen in Frankfurt; Er liebt Stadt. Annika: Ich hörte, die Stadt hat großartige Silhouette. Hans: Das stimmt. Im Winter gibt es auch schönen Weihnachtsmarkt.   Annika: Wenn ich dorthin umziehe, musst du mich mal besuchen. Wir können all Sehenswürdigkeiten besichtigen. Hans: Ja, gerne!