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1 September 2016

Episode #8

25 August 2016

Episode #7

18 August 2016

Episode #6

11 August 2016

Episode #5

4 August 2016

Episode #4

28 July 2016

Episode #3

21 July 2016

Episode #2

14 July 2016

Episode #1

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Introduction

Hanna: Heute ist Donnerstag, der 04. August 2016. Herzlich willkommen zu unserem Wochenprogramm bei „News in Slow German“! Mein Name ist Hanna. Da Lisa im Urlaub ist, werden Phillip und ich heute durch das Programm führen.
Phillip: Herzlich Willkommen, Hanna und ein herzliches Willkommen an unsere Zuhörer!
Hanna: Im ersten Programmteil werden wir uns mit dem Lufteinsatz der USA gegen IS-Stellungen in Libyen beschäftigen. Daraufhin wenden wir uns den anhaltenden Unterdrückungen seit dem vor drei Wochen in der Türkei vereitelten Staatsstreich zu. Wir sprechen dann über die allseits bekannte Wohltätigkeitsaktion, den Ice Bucket Challenge, zu deutsch Eiskübelherausforderung. Diese Kampagne hat die Forschung so finanziell unterstützt, dass es zu einem bedeutenden medizinischen Durchbruch geführt hat. Zum Ende des ersten Programmteils werden wir etwas von einer liebevollen Aufmerksamkeit Norwegens gegenüber Finnland erfahren. Norwegen möchte nämlich Finnland einen Berggipfel zum 100-jährigen Unabhängigkeitsjubiläum von Russland schenken.
Phillip: Ein Berggipfel als Geschenk…, das ist sehr großzügig.
Hanna: Ja, da hast du recht. Es kann auch symbolisch angesehen werden.
Phillip: Es ist eine sehr positive Geste. Von wem entspringt die Idee, und warum?
Hanna: Das werden wir gleich erörtern, Phillip. Lass uns erst einmal mit den Bekanntmachungen weiter fortfahren. Der zweite Programmteil, wie jede Woche, wird sich mit der deutschen Kultur sowie Sprache befassen. Im Grammatikteil erinnern wir uns an die im Plural stehenden Hauptwörter. Den Schluss bildet eine neue deutsche Redensart: „Was man nicht im Kopf hat, das hat man in den Beinen“.
Phillip: Sehr gut, Hanna!
Hanna: Prima, Phillip! Vorhang auf!

USA beginnt mit Lufteinsatz gegen die IS in Libyen

4 August 2016

Am Montag haben die Vereinigten Staaten IS-Stellungen in Libyen angegriffen. Damit kennzeichnete man den Beginn eines laufenden Lufteinsatzes. Die Luftangriffe konzentrierten sich auf die Küstenstadt Sirte, die seit vergangenem August von der IS kontrolliert wird.

Die USA hat die Angriffe auf Ersuchen der UNO und zur Unterstützung der libyschen Regierung geführt. Diese ist als GNA bekannt, das heißt „Regierung der Nationalen Einheit“. Seit dem Tod des früheren Präsidenten Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 konkurrieren die IS und andere Milizen um die Macht. Sie werden von der GNA bekämpft. Die Präsenz der IS in Libyen hat Ängste bei den westlichen Ländern geschürt. Sie befürchten, dass es so für die IS viel einfacher wird, Angriffe auf Europa zu planen.

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Türkei dehnt Durchgreifen nach gescheitertem Staatsstreich aus

4 August 2016

Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan geht weiterhin scharf gegen diejenigen vor, die seiner Meinung nach an dem vor drei Wochen gegen ihn durchgeführten Putsch beteiligt waren. Vergangene Woche wurden mehr als 100 Nachrichtensender geschlossen, da sie vermutlich mit dem Putschversuch sympathisiert haben. Anfang dieser Woche wurden fast 100 Schiedsrichter sowie andere Mitglieder des Türkischen Fußballverbands wegen dem Verdacht auf „vermeintliche Mittäterschaftentlassen.

Seit dem gescheiterten Staatsstreich sind geschätzte 70.000 Menschen entweder ihres Amtes enthoben oder gekündigt worden. Und mehr als 18.000 Leute sind verhaftet worden. Den Betroffenen wird vorgeworfen Verbindungen zu Fethullah Gülen, einem in der USA lebenden islamischen Prediger und ehemaligen Erdogan-Verbündeten, zu haben.

In einer gestrigen Zeitungskolumne erklärte Erdogans Regierungssprecher Ibrahim Kalin die Türkei sei einstimmig gegen den vereitelten Putsch. Und dieses Einvernehmen sollten weder die USA noch Europa ignorieren. Erdodgan ruft die Staaten auf Gülen auszuliefern. Obamas Behörden machten jedoch klar, dass sie dieser Forderung nicht nachkommen bis Gülens Mittäterschaft klar bewiesen sei

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Ice Bucket Challenge führt zu neuem Forschungsergebnis

4 August 2016

Der Ice Bucket Challenge – eine als Spendenkampagne gedachte Aktion für die Nervenkrankheit ALS – hat zu der Entdeckung eines Gens geführt, das mit der Krankheit in Verbindung gebracht wird. Die ALS-Stiftung hat das Ergebnis letzte Woche veröffentlicht, zwei Jahre nachdem der Ice Bucket Challenge sich durch die Sozialen Netzwerke wie ein Lauffeuer verbreitet hatte.

Bei der Krankheit ALS – Amyotrophe Lateralsklerose – sterben Nervenzellen, die für die Muskulatur zuständig sind. 115 Millionen US Dollar wurden aufgrund des Ice Bucket Challenge gespendet. Die größte Summe davon floss in die Erforschung des neuen Gens. Nur bei 3% der an ALS-Erkrankten tritt das neu entdeckte Gen NEK1 auf. Laut Wissenschaftlern ist es dennoch damit das am häufigsten vorkommende Gen bei dieser Krankheit. Durch die Entdeckung des Gens hoffen sie neue Behandlungsmethoden für ALS zu finden.

Nachdem 2014 der Ice Bucket Challenge begonnen hatte, wurden Millionen von Menschen zur Teilnahme herausgefordert. Darunter befinden sich auch Bill Gates, Lady Gaga und der frühere Präsident George W. Bush. Die Entdeckung des Gens, so ALS-Verbandssprecher Brian Frederick, „zeigt, dass jeder, der bei dem Ice Bucket

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Norwegen schenkt möglicherweise Finnland einen Berg zum Geburtstag

4 August 2016

Zum 100-jährigen Jubiläum seiner Unabhängigkeit, könnte Finnland ein besonderes Geschenk von seinem Nachbarland Norwegen erhalten: einen Berggipfel, der genau an der Grenze der beiden Länder liegt. Mit einer Höhe von 1.331 Metern würde der Gipfel dann die höchste Stelle in Finnland werden.

Dieser Vorschlag kam von Bjørn Geirr Harsson, pensionierter Geophysiker und Regierungsgutachter. In einem Schreiben an das Außenministerium vom vergangenen Jahr erklärte er die Staatsgrenze müsste nur um 20 Meter verschoben werden, damit der Gipfel auf finnischem Territorium liegt. Diese Verschiebung würde in Norwegen kaum auffallen, und gleichzeitig würde man Finnland glücklich machen. Norwegen besitzt viel mehr Berge als Finnland. Sein höchster Punkt ist fast zweimal so hoch wie der von Finnland.

Letzte Woche gab Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg bekannt, noch zu keiner endgültigen Entscheidung gekommen zu sein. Allerdings entwickelt dieser Einfall eine Eigendynamik, teilweise auch durch die Sozialen Netzwerke. Eine Facebookseite unterstützt diese Idee. Sie erhielt dafür schon mehr als 16.000 „likes“.

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Plural Nouns

Phillip: Ich freue mich schon auf den nächsten Karneval. Ich kann das gar nicht abwarten. Ich habe schon viele Ideen für super Kostüme.
Hanna: Feierst Du den rheinischen Karneval oder den Fasching, der im Süden Deutschlands, Österreich und der Schweiz üblich ist?
Phillip: Den rheinischen Karneval natürlich.
Hanna: Die Hauptstädte sind Düsseldorf, Mainz und Köln, richtig?
Phillip: Richtig, aber die größte Sause gibt es wie immer in Köln. Wie jedes Jahr, werden mal wieder Millionen von Menschen erwartet.
Hanna: Tja, ich muss da mal wieder arbeiten. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.
Phillip: Das ist ein Prinzip, das die Rheinländer nicht kennen. Während der 6 Tage, an denen der Karneval gefeiert wird, von Weiberfastnacht bis zum Dienstag, arbeitet dort absolut niemand. Dort rennen Männer und Frauen und Mädchen und Jungen in ihren Kostümen rum und lassen es so richtig krachen.

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Unlike in English, Germans do not simply add an -s to a word to pluralize it. There are actually seven ways to pluralize nouns in German. By becoming familiar with the following rules, pluralizing most nouns will be a less strenuous task. That being said, these rules can be considered as rough guidelines. Therefore, it is advised to learn the plural of a noun when you are first introduced to the singular form.

No Change

Some nouns do not change at all between the singular and the plural. This occurs with most masculine and neuter nouns ending in -el, -er, and -en. Neuter collective nouns beginning with ge-, as well as diminutives, do not change in the plural.

Examples:

das Fenster > die Fenster
der Meister > die Meister
das Gemälde > die Gemälde
das Häschen > die Häschen

Umlauted Vowel

A smaller amount of masculine, feminine, and neuter nouns ending in -er have a vowel change in the plural. The umlaut falls on the stressed vowel.

Examples:

der Bruder > die Brüder
das Wasser > die Wässer
der Garten > die Gärten

Umlauted Vowel with -er Suffix

There are a few masculine and neuter nouns that take an -er ending in the plural along with the stressed vowel being umlauted.

Examples:

das Haus > die Häuser
der Mund > die Münder
das Bad > die Bäder

-e Ending

There are quite a few masculine and neuter nouns that are pluralized by adding an -e suffix.

Examples:

der Tag > die Tage
das Pferd > die Pferde
das Dokument > die Dokumente

Umlauted Vowel with -e Ending

This occurs often with masculine and neuter nouns. At times, feminine nouns are umlauted and take an -e on the end, especially if they are only one syllable.

Examples:

die Kraft > die Kräfte
der Wolf > die Wölfe
die Maus > die Mäuse
der Platz > die Plätze

-en/-n Ending

This ending is found with most feminine nouns and almost all masculine nouns ending in -e. There is a smaller group of neuter nouns that take this plural ending as well.

Examples:

der Student > die Studenten
die Fabrik > die Fabriken
der Kollege > die Kollegen
der Kunde > die Kunden
der See > die Seen

-s Ending

Usually, words are only pluralized with an -s if they are foreign words. Note that at times, English words with an irregular plural form may just take an -s in German.

Examples:

das Hobby > die Hobbys
das Handy > die Handys
das Auto > die Autos
die Kamera > die Kameras

Was man nicht im Kopf hat, das hat man in den Beinen

Hanna: Manchmal komme ich mir gar nicht so typisch deutsch vor, wenn es so etwas überhaupt gibt
Phillip: Wie kommst du denn darauf?
Hanna: Ja, die Deutschen sind ja bekannt für ihre Tugenden.
Phillip: Ach ja, die deutschen oder besser preußischen Tugenden. Ordnung, Fleiß und Pünktlichkeit. So wie es unter Friedrich Wilhelm I. der deutschen Armee und den Beamten beigebracht wurde, ordentlich und gehorsam zu sein.
Hanna: Fleißig bin ich ja, aber von der so genannten Ordnung und der deutschen Pünktlichkeit ist nicht viel hängen geblieben.
Phillip: Warum?
Hanna: Weil ich der lebende Beweis dafür bin! Wenn ich dir erzähle, wie mein Tag angefangen hat…. Erstens bin ich zu spät aufgewacht. Dann vergaß ich die Kaffeemaschine vorzubereiten, also was man nicht im Kopf hat, das hat man in den Beinen!

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Etwas nicht im Kopf zu haben, muss sich nicht auf ein schlechtes Gedächtnis oder Auswendiglernen beziehen. Wenn man beispielsweise bei Einkäufen etwas vergisst, muss man den Weg wenigstens noch einmal machen und seine Beine unnötig strapazieren.

Sollte es sich um eine Schauspielerin handeln, dann könnte es sich um eine witzige Bemerkung handeln. „Na ja, ich bin keine Schlaumeierin, aber meine Marlene Dietrich Beine haben große Aussagekraft.“

Im Sinne von Heinz Erhardt:
Ich kenne keine Beine,
Die schöner wär'n als Deine.
Darum bedaure ich es fast,
Dass Du nur zweie hast.

Eine genaue Herkunft lässt sich nicht feststellen. Es wird vermutet, dass Vergesslichkeit schon seit langem ein Problem der Menschheit ist und diese Redewendung wohl schon seit vielen Jahren verwendet wird.

Der AusdruckWas man nicht im Kopf hat, das hat man in den Beinen“ bedeutet frei übersetzt „Wer sich nichts merken kann, muss oft noch einmal umdrehen, weil er was vergessen hat“ oder besser those who can't use their head must use their back oder „wer vergisst muss zurück, um das Vergessene zu holen“ oder use your head to save your feet.

Beispiel 1:

Wer hat das noch nicht erlebt: man nimmt sich vor, wenn man den Müll herunterträgt, auch noch die Altpapierkiste zu leeren. Wenn man vor der Mülltonne steht, stellt man fest, dass man die Altpapierkiste vergessen hat und muss dann nochmal runter. Der Nachbar sieht das und man entschuldigt sich: „Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen.”
Hasn't everyone done this at least once? You plan on bringing the garbage and the recycling down to the street for collection. When you get all the way downstairs and to the curb, you realize you forgot the recycling upstairs! Standing on the street, your neighbor hears you moan and you say to him "I should use my head to save my legs!"

Beispiel 2:

Ich bin ins Schwimmbad gegangen und habe dann gemerkt, dass ich mein Handtuch zu Hause vergessen habe, dann musste ich nach Hause laufen um es zu holen. Was man nicht im Kopf hat, hat man in den Beinen!
I went to the swimming pool and realized that I forgot my towel at home, so I had to go back home to get it. Use your head to save your feet.

In each blank, type the plural form of the noun in parentheses.
Liebes Tagebuch,

am Wochenende habe ich sehr viel unternommen. Am Samstag habe ich ein paar (Freund) getroffen; wir sind ins Kino gegangen. Normalerweise gefallen mir (Horrorfilm) nicht, aber ich fand diesen Film großartig! Nach dem Film sind wir für (Drink) in einer Kneipe eingekehrt. Alle (Tisch) waren besetzt, daher standen wir an der Bar. Am nächsten Tag habe ich zum Frühstück (Ei) gegessen. Ich ging dann in den Park, um Fußball zu spielen. Weil es viele (Auto) auf der Straße gab, war es schwierig, mit dem Fahrrad zu fahren. Im Park waren viele spielende (Kind) und Menschen, die ihre (Hund) ausführten. Das Fußballspiel dauerte 2 (Stunde). Am Abend bin ich mit meiner Familie zum Abendessen ins Restaurant gegangen. Meine 2 (Bruder) und 3 (Schwester) sind gekommen. Was für ein tolles Wochenende!

Correct the underlined plural forms if they are wrong. If they are correct, retype the correct form in the blank.
  1. Wie viele Fenster hat das Haus?
  2. Gibt es Gebirgenen in Deutschland?
  3. Die Mannen arbeiten im Büro.
  4. Deutschland hat viele Flüsse .
  5. Dieser Laden verkauft Handies .
  6. Der Spiegel ist einer der beliebtesten Zeitungen in Deutschland.
  7. Gehen wir einkaufen? Ich brauche neue Schuhen .
  8. Anna Seghers ist meine Lieblingsautorin. Ich habe alle ihre Bucher gelesen.
  9. Wie findest du die Museums in Wien?
  10. Ich habe in letzter Zeit keine Nachrichten verfolgt.
  11. Es gibt verschiedene Tieren , die im Wald wohnen.