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22 May 2025

Episode #463

15 May 2025

Episode #462

8 May 2025

Episode #461

1 May 2025

Episode #460

24 April 2025

Episode #459

17 April 2025

Episode #458

10 April 2025

Episode #457

3 April 2025

Episode #456

27 March 2025

Episode #455

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Introduction

Jana: Heute ist Donnerstag, der 24. April 2025. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres wöchentlichen Programms „News in Slow German“ für Fortgeschrittene! Hallo liebe Hörerinnen und Hörer! Hallo Hanna!
Hanna: Hallo Jana! Hallo alle zusammen!
Jana: Wie immer diskutieren wir im ersten Teil unseres Programms über einige aktuelle Ereignisse. Wir beginnen heute mit einer traurigen Nachricht, über die auf der ganzen Welt gesprochen wird – Papst Franziskus ist gestorben. Anschließend sprechen wir über den 82. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto. In unserem wissenschaftlichen Thema besprechen wir eine Studie, die über mögliche Anzeichen von Leben auf einem fernen Planeten berichtet. Und wir beenden den ersten Teil des Programms mit einer Diskussion über die veränderte Einstellung britischer Frauen im Alter von 18 bis 34 Jahren zur Änderung ihres Nachnamens. Nur etwa ein Drittel von ihnen plant, nach der Heirat den Nachnamen ihres Mannes anzunehmen.
Hanna: Interessante Themen! Ich freue mich schon darauf, sie gleich mit dir zu diskutieren.
Jana: Ich freue mich auch schon darauf. Aber jetzt verrate uns doch bitte, worüber wir im zweiten Teil des Programms sprechen werden.
Hanna: Im zweiten Teil der heutigen Folge gibt es zwei Dialoge zur deutschen Grammatik und deutschen Kultur. Der erste Dialog enthält viele Beispiele zum heutigen Grammatikthema – Adjectival Suffixes. Und im zweiten Dialog geht es um eine weitere deutsche RedewendungIns Schwarze treffen.
Hanna: Sehr gut. Los geht's!

Papst Franziskus hinterlässt ein Vermächtnis von Mitgefühl, Offenheit und Inklusivität

24 April 2025
Papst Franziskus hinterlässt ein Vermächtnis von Mitgefühl, Offenheit und Inklusivität
Riccardo De Luca - Update / Shutterstock

Papst Franziskus ist am Montag im Alter von 88 Jahren gestorben. Wie kaum ein anderer Papst verkörperte er den Geist von Mitgefühl und Integration. Einige seiner eindrucksvollsten Momente als Papst waren, als er 12 muslimische Flüchtlinge aus Syrien mit dem päpstlichen Flugzeug in den Vatikan brachte, Migranten nach dem Terroranschlag in Brüssel die Füße wusch und mit Obdachlosen in Washington gemeinsam aß.

In einer berührenden Begegnung tröstete er einen kleinen Jungen namens Emanuel, dessen Vater, ein Atheist, kürzlich gestorben war, und versicherte dem Jungen die Liebe und Gegenwart Gottes. Papst Franziskus durchbrach auch Barrieren innerhalb der Kirche und brachte seine Akzeptanz gegenüber LGBTQ+-Personen zum Ausdruck. Er stellte die berühmt gewordene Frage: „Wer bin ich, um zu richten?“ – eine Aussage, die bei vielen großen Anklang fand.

Mit diesen ergreifenden Gesten und Botschaften lebte Papst Franziskus seinen Einsatz für Inklusivität und Liebe vor und erinnerte uns alle an die tiefe Wirkung von Freundlichkeit und Verständnis. Er hinterlässt ein Vermächtnis von Warmherzigkeit, Mitgefühl und dem Aufruf, unsere gemeinsame Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen.

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Narzissen symbolisieren Widerstand und Erinnerung an den Aufstand im Warschauer Ghetto

24 April 2025
Narzissen symbolisieren Widerstand und Erinnerung an den Aufstand im Warschauer Ghetto
Iryna Imago / Shutterstock

Der Aufstand im Warschauer Ghetto von 1943 war der größte bewaffnete jüdische Widerstand während des Zweiten Weltkriegs. Er wurde von Mordechai Anielewicz organisiert, um gegen die Nazi-Truppen zu kämpfen, die Juden in Konzentrationslager deportieren wollten. Am 19. April, dem 82. Jahrestag des Aufstands, wurden am Denkmal für die Helden in Warschau Kränze niedergelegt.

Jedes Jahr findet eine Gedenkfeier anlässlich des Aufstands statt, bei der Narzissen als Symbol der Erinnerung dienen. Marek Edelman, der letzte überlebende Anführer des Aufstands, lebte diesen Geist auch nach dem Krieg weiter vor und ehrte das Andenken an die Opfer. Jedes Jahr legt er einen Strauß gelber Narzissen am Denkmal für die Helden des Aufstandes nieder.

Die jährliche Narzissen-Kampagne, die vom POLIN-Museum für die Geschichte der polnischen Juden organisiert wird, ruft Tausende von Freiwilligen in ganz Polen und anderen Ländern zur Teilnahme auf. Sie verteilen über zwei Millionen Narzissen, um an den Aufstand zu erinnern. Mit dieser Aktion wird das kollektive Gedächtnis gestärkt und ein wichtiges Kapitel der Geschichte gewürdigt.

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Wissenschaftliche Fachwelt diskutiert Berichte über biologische Aktivität auf einem fernen Planeten

24 April 2025
Wissenschaftliche Fachwelt diskutiert Berichte über biologische Aktivität auf einem fernen Planeten
By ESA/Hubble, CC BY 4.0, Link

Am 17. April veröffentlichte die Zeitschrift Nature einen Bericht über eine aktuelle Studie eines Teams von Astronomen der University of Cambridge. Mit Hilfe des James-Webb-Weltraumteleskops haben sie mögliche Anzeichen von Leben auf dem fernen Exoplaneten K2-18b gefunden, die auf dem Vorhandensein des Moleküls Dimethylsulfid (DMS) in seiner Atmosphäre basieren.

DMS wird von marinem Phytoplankton produziert, das die Grundlage verschiedener aquatischer Nahrungsnetze bildet. Kritiker sind jedoch der Meinung, dass es keine ausreichenden Beweise für die wirkliche Existenz von DMS auf diesem Planeten gibt, und einige vermuten sogar, dass es dort kein Leben gibt.

Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, könnten sie unser Verständnis von biologischer Aktivität und vom Potenzial von Planeten, Leben zu ermöglichen, erheblich erweitern. Die Debatte verdeutlicht auch, wie schwierig es ist, Biosignaturen in der Atmosphäre von Exoplaneten zu identifizieren und zu entscheiden, ob solche Anzeichen auf die Existenz von Leben hinweisen.

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Junge britische Frauen entscheiden sich zunehmend, nach der Heirat ihren Nachnamen zu behalten

24 April 2025
Junge britische Frauen entscheiden sich zunehmend, nach der Heirat ihren Nachnamen zu behalten
milaphotos / Shutterstock

Eine neue Studie von YouGov UK, die am 14. April veröffentlicht wurde, zeigt, dass sich die Einstellung britischer Frauen im Alter von 18 bis 34 Jahren zur Änderung ihres Nachnamens geändert hat. Nur etwa ein Drittel von ihnen plant, nach der Heirat den Nachnamen ihres Mannes anzunehmen. Die Studie, für die 2.192 britische Erwachsene befragt wurden, zeigt eine wachsende Präferenz von Frauen für die Beibehaltung ihres Nachnamens.

Während sich 35 % der jungen Frauen weiterhin für die traditionelle Änderung des Nachnamens entscheiden, wollen 24 %, dass beide Partner ihren eigenen Namen behalten. Das sind mehr als doppelt so viel wie Männer im gleichen Alter. Außerdem befürworten 17 % der Männer und 20 % der Frauen derselben Altersgruppe Nachnamen mit Bindestrich oder die Möglichkeit für Männer, den Nachnamen ihrer Ehefrau anzunehmen.

Trotz der historischen Assoziationen mit dem Patriarchat und der historischen Ehestandsregelung, die die Unterordnung der Frau unter den Ehemann forderte, betrachten viele Frauen die Änderung des Nachnamens weiterhin als eine freudige Tradition. Im Gegensatz dazu zeigen Studien aus den USA, dass sich dort rund 80 % der Frauen weiter dafür entscheiden, den N

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Adjectival Suffixes


Dinner-Party typisch deutsch

Jana: Mehr als die Hälfte der Deutschen lädt gerne Gäste zu sich nach Hause ein, und die meisten von ihnen kochen gerne. Aus diesem Grund ist wahrscheinlich die typisch deutsche Dinner-Party entstanden, bei der natürlich das Essen und die häufig alkoholischen Getränke im Vordergrund stehen.
Hanna: Ist das Essen überhaupt genießbar, wenn es von Deutschen gekocht wird?
Jana: Du spielst auf das Klischee an, dass die Deutschen nicht unbedingt für ihre außergewöhnlichen Kochkünste bekannt sind.
Hanna: Ich nehme an, dass es keine Curry-Wurst mit Pommes und auch keinen Döner bei einer Dinner-Party gibt.
Jana: Nein, diese typischen Gerichte sind zwar die beliebtesten in Deutschland, aber sie sind eher Fast-Food für zwischendurch oder wenn es schnell gehen muss.
Hanna: Lass' mich raten, es werden Nudeln mit Tomatensoße für diese großartige Dinner-Party gekocht.
Jana: Damit magst du in einigen Fällen richtig liegen. Die Deutschen lieben Nudeln.
Hanna: Wie langweilig.
Jan: Aber es gibt durchaus auch andere Leckereien, zum Beispiel Bruschetta, Flammkuchen oder Aufläufe.
Hanna: Klassisch deutsch hört sich das aber nicht an.
Jana: Einen Auflauf würde ich schon als beispielhaft für die deutsche Küche bezeichnen. Und der Flammkuchen kommt aus dem Elsass, einem Gebiet, das über die Jahrhunderte immer wieder zwischen Deutschland und Frankreich hin und her gereicht wurde.

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I. Theory

As we see with English adjectives, there are several common endings for German adjectives as well. These ending parts are known as suffixes - the opposite of prefixes.

Der Film ist lustig.
The film is funny.

Es ist gefährlich, hier zu schwimmen.
It is dangerous to swim here.

Der Tunnel ist durch den Nebel nicht sichtbar.
The tunnel isn’t visible through the fog.

II. Common suffixes

A handful of suffixes are often used to create adjectives in German. In most cases, they have a general English equivalent as well. Examples of such suffixes in English include: -y, -ish, -ive, -ed, -able, and -ible.

-lich (used to show characteristics of the noun before it)

Examples: behilflich, gemütlich, natürlich


- ig (often corresponds to the English -y and also conveys qualities of a noun)

Examples: heftig, großartig, blutig


-isch (equates usually to -ish, cal, or ic in English)

Examples: melodisch, Walisisch, komisch


-sam (conveys that the noun has a certain quality)

Examples: langsam, gemeinsam, mühsam


-ern (similar to -en in English. Conveys the material from which something is made)

Examples: silbern, gläsern, stählern


-haft (having the quality of a noun)

Examples: ekelhaft, fabelhaft, glaubhaft


-los (equates to English -less)

Examples: arbeitslos, sprachlos, hoffnungslos


-bar (equates to English -ful or -able)

Examples: lesbar, fruchtbar, verfügbar

Ins Schwarze treffen


Die Deutschen und die Jagd

Hanna: Weniges hat in Deutschland eine so lange Tradition wie die Jagd. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts durften in deutschen Gebieten nur Adelige jagen. Ab 1848 war die Jagd an Grund und Boden gebunden. Heute ist das Jagen jedermanns Sache. Trotzdem hat die Jagd in Deutschland keinen guten Ruf. Jäger gelten als mordgierig, blutrünstig, erzkonservativ und umweltgefährdend. Trifft das ins Schwarze, Jana?
Jana: Jein. Es ist ein komplexes Thema. Immerhin haben heute mehr Leute einen Jagdschein als je zuvor in der Geschichte Deutschlands. Jagen ist in.
Hanna: Nach dem Bundesjagdgesetz darf man in Deutschland hauptsächlich Rehwild, Rotwild, Damwild, Schwarzwild, Füchse, Dachse und Waschbären jagen. Was ist dagegen einzuwenden?
Jana: Das Jagen von Tieren greift tief in ein Ökosystem ein. In Gegenden, wo die Jagd erlaubt ist, entsteht der sogenannte Jagddruck. Gejagte Tiere werden ängstlicher. Sie bleiben öfter in Deckung und vernachlässigen die Nahrungsbeschaffung. Sie erhöhen die Nachtaktivität und verändern ihren Lebensraum.
Hanna: Indem sie sich mehr in der Deckung des Waldes aufhalten, als sich auf offene Felder zu begeben.
Jana: Dadurch gibt es massenhaft Tiere im Wald, wo man dann Baumschäden feststellen kann. Das nennt man Verbiss. Die Rinde der Bäume wird angefressen. 50 % bis 60 % der Baumarten gehen verloren. Neue Knospen und Triebe können sich nicht entwickeln.

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Ins Schwarze treffen bedeutet, dass man sich nicht irrt, oder dass man mit etwas recht hat, dass man im Recht ist, nicht fehl trifft oder sogar den Nagel auf den Kopf trifft. Ein gleichbedeutendes Wort ist, dass man richtig liegt.

Die Redewendung ist eher umgangssprachlich und wird bevorzugt in informellen Situationen verwendet. Der Ursprung dieser Redensart ist unbekannt. Aber man weiß, dass eine Zielscheibe einen schwarzen Mittelpunkt hat. Und wenn man diesen schwarzen Mittelpunkt trifft, hat man ins Schwarze getroffen. Und da es eine Schützengilde, wo sich Menschen zu Schießübungen trafen, schon im Jahr 1190 in Düsseldorf gab, kann man annehmen, dass diese Redewendung schon länger im Gebrauch ist, da auch dort auf Zielscheiben geschossen wurde.

Die wortwörtliche Übersetzung von Ins Schwarze treffen ist to hit in the black. Auf Englisch würde man vielleicht to hit the mark oder to strike home oder to hit the nail on the head verwenden.

Beispiel 1:

Als Claudia das Geburtstagsgeschenk von Frank auspackte, fing sie vor Freude fast an zu weinen. Mit diesem Buch von JK Rowling hatte er voll ins Schwarze getroffen.
When Claudia unwrapped Frank's birthday present, she almost cried with joy. With this book by JK Rowling, he definitely had hit the mark.

Beispiel 2:

Einen solchen Erfolg seines neuen Albums hatte der Sänger überhaupt nicht erwartet, sagte er, aber offensichtlich hatte er damit bei seinen Fans voll ins Schwarze getroffen.
Such a success of his new album, the singer had not expected, he said, but obviously he had hit the mark with his fans.

Choose the right suffix for each of the adjectives.

sam | lich | bar | haft | ig | los | isch

  1. Wir suchen einen Hund, der kinderfreund ist.
  2. Die Mutter war sprach, als sie hörte, dass sich ihre Tochter vor einem Monat mit ihrem Freund verlobt hat.
  3. Da die Erde in dem Tal sehr frucht ist, haben die Menschen eine reiche Ernte.
  4. Mein bester Freund und ich gehen gemein auf eine Europareise.
  5. Im Vergleich mit der Stadt ist das Dorf in den Bergen sehr ruh.
  6. Ist es notwend, unsere Antworten auf Deutsch zu schreiben?
  7. Die Hochzeit war fabel! Das Essen und die Musik waren großart.
  8. Bitte seien Sie zu allen Terminen pünkt.
  9. Ich habe interessehalber ir studiert, als ich in Galway gelebt hatte.
  10. Obwohl die Situation auf den ersten Blick hoffnungs scheint, verspreche ich dir, dass alles okay wird.


Read the text and choose the correct adjective (a, b, or c) for each of the blanks.
Das Interesse an Spionen war schon immer groß. Aus diesem Grund spielt der Spion eine (a - wichtige, b - gemeinsame, c - müde) Rolle in unserer Literatur, in Filmen und in der Kultur. Dank moderner Technik ist es jetzt ( a - großartig, b - seltsam, c - häufig), dass Spionage mit Computern verknüpft ist. Früher gab es ältere Spionagemethoden: (a - öffentliche, b - geheime, c - bekannte) Chiffrierungen, Verkleidungen, und (a - nützliche, b - kreative, c - schmutzige) Informanten. Während des Zweiten Weltkriegs stahlen (a - freundliche, b - französische, c - zwielichtige) Spione dem Dritten Reich Informationen. Die (a - zufälligen, b - ruhigen, c - unscheinbarsten) Spione waren damals oft Frauen. In der 50er Jahren, der Hochphase des Kalten Krieges, erlebten wir mit den (a - ursprünglichen, b - ehemaligen, c - fabelhaften) „007“-Romanen von Ian Fleming die volle Stärke der Spionage in Literatur und Film. Später kam die Industriespionage auf, womit (a - gierige, b - notwendige, c - lächerliche) Unternehmen einander ausspionierten, um an für den Wettbewerb (a - wesentliche, b - nutzlose, c - unbedingte) Informationen zu kommen.