Französische Behörden setzen strafrechtliche Ermittlungen gegen Elon Musks KI-Chatbot Grok fort
Die französische Staatsanwaltschaft hat die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Elon Musk und seine Social-Media-Plattform X verschärft. Die Vorwürfe umfassen die Verbreitung von Bildern von sexuellem Kindesmissbrauch, Deepfakes, Desinformation sowie die Beihilfe zur Leugnung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch den KI-Chatbot Grok. Die Ermittlungen wurden Anfang 2025 eingeleitet.
Die französische Staatsanwaltschaft erhebt den Vorwurf, dass die Algorithmen von X den politischen Diskurs in Frankreich manipuliert hätten und dass Grok Beiträge generiert habe, die den Holocaust leugnen und sexuell explizite Deepfakes verbreiten. Die Leugnung des Holocausts ist in Frankreich strafbar. Das US-Justizministerium wurde über die Ermittlungen informiert.
Nachdem französische Beamte im Februar die Pariser Büros von X durchsucht hatten, hatte Musk die Ermittlungen als einen „politischen Angriff“ bezeichnet. Die Staatsanwaltschaft prüft eine mögliche Mitschuld von Musk und X bei der Verbreitung von Material über sexuellen Kindesmissbrauch und der organisierten Manipulation automatisierter Datenverarbeitungssysteme.