Amnesty International kritisiert die Regierungschefs der USA, Israels und Russlands
Am Dienstag übte Amnesty International scharfe Kritik an den Staatschefs Israels, Russlands und der USA und machte sie für eine Verschärfung der globalen Menschenrechtskrise verantwortlich. In ihrem Jahresbericht warf die Menschenrechtsorganisation Netanjahu, Trump und Putin persönlich vor, andere Staatsführer weltweit zu aggressivem und gesetzlosem Verhalten zu animieren.
Im Bericht wurde gewarnt, dass eine Abkehr von der internationalen Ordnung dazu geführt habe, dass sich autoritäre Praktiken verschärft hätten und weltweit eine „primitive Grausamkeit“ um sich greife. Der Bericht beschreibt eine bedrückende globale Lage und dokumentiert Angriffe auf bürgerliche Freiheiten in vielen Ländern.
Konkret nennt Amnesty International den anhaltenden Angriff Israels auf den Gazastreifen, Russlands Invasion in der Ukraine und den Krieg der USA und Israels gegen den Iran. Trotz dieser ernüchternden Einschätzung sieht Amnesty International jedoch auch Hoffnungsschimmer. Die Organisation begrüßt die von Gen Z angeführten Proteste und internationale juristische Schritte gegen vermeintliche Kriegsverbrechen.