Der Bundeskanzler kritisiert die Haltung der USA im Iran-Konflikt
Die Pattsituation zwischen dem Iran und den USA hält an, und der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist nach wie vor gestört. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz kritisierte die Haltung der USA und sagte, das Team von Präsident Trump würde von den iranischen Verhandlungsführern ausmanövriert. Nach dem Scheitern der Gespräche in Islamabad bezeichnete er die Situation als eine Demütigung für die USA.
Trotz Trumps Behauptung, am längeren Hebel zu sitzen, hat der Iran seine Verhandlungsstrategie geändert. Der Iran hat nun vorgeschlagen, die Straße von Hormus wieder für den Schiffsverkehr zu öffnen, falls die USA die Blockade der iranischen Häfen aufheben. Gleichzeitig will der Iran Gespräche über das iranische Atomprogramm und über Sanktionen verschieben. Experten halten es jedoch für unwahrscheinlich, dass dieser Vorschlag den amerikanischen Forderungen nach einer dauerhaften Beendigung des iranischen Atomprogramms gerecht wird.
Wenn Trump das Angebot Irans annimmt, könnte er zwar einen Sieg für sich verbuchen, würde dem Iran aber einen Vorrat an angereichertem Uran lassen, der für die Herstellung mehrerer Bomben ausreicht. Analysten weisen außerdem darauf hin, dass der