Weltweite Ölkrise stellt Chinas Langzeit-Strategie für erneuerbare Energien auf die Probe
Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie die Blockade der Straße von Hormus haben eine weltweite Ölkrise ausgelöst. Diese stellt nun Chinas jahrzehntelange Bemühungen um Energieversorgungssicherheit auf die Probe. Chinas Strategie, verstärkt in erneuerbare Energien wie Wind-, Solar- und Wasserkraft zu investieren und die Abhängigkeit von importierten Brennstoffen zu verringern, scheint sich auszuzahlen.
China hat riesige Energievorräte angelegt und die heimische Produktion hochgefahren. Im Gegensatz zu anderen asiatischen Ländern, die momentan um ihre Energieversorgung kämpfen, ist China weitaus weniger von der Krise betroffen. Ein Großteil der Industrie und des Verkehrs des Landes wird heute mit Strom und heimischer Kohle betrieben. China verfügt außerdem über die dreifache Wind- und Solarenergiekapazität der USA und Indiens zusammen.
Darüber hinaus ist China führend in der Herstellung umweltfreundlicher Technologien wie Solarmodule, Solarbatterien und Windkraftanlagen. Über die Hälfte der in China verkauften Neuwagen sind Hybrid- oder reine Elektrofahrzeuge. Obwohl China nach wie vor auf Öl- und Gasimporte angewiesen ist, konnten die robusten Reserven und diversifizierten