Amnesty International warnt vor Menschenrechtsproblemen bei der Fußball-Weltmeisterschaft
Amnesty International hat davor gewarnt, dass die bevorstehende Fußball-WM zu einer „Bühne für staatliche Repression” werden könnte, sofern nicht dringend Maßnahmen zum Schutz der Menschenrechte ergriffen werden. In einem neuen Bericht forderte Amnesty die FIFA und die Gastgeberländer auf, Fans und Spieler zu schützen, und sprach dabei von einer „akuten Menschenrechtskrise” in den USA.
Amnesty verweist auf Massenabschiebungen, willkürliche Verhaftungen und aggressive Einsätze der Einwanderungs- und Zollbehörde ICE unter der Trump-Regierung als Hauptprobleme. Nachdem im Januar zwei US-Amerikaner in Minneapolis von ICE-Beamten getötet wurden, hat der Einsatz der Behörde bei der WM Besorgnis ausgelöst, da in keinem Sicherheitsplan der Schutz von Fans geregelt ist.
Der Bericht weist außerdem darauf hin, dass US-Einreiseverbote Fans aus mehreren Ländern daran hindern, zur WM zu reisen. Europäis