Neuer UN-Bericht: Iran-Krieg könnte 32 Millionen Menschen in die Armut treiben
Am 13. April warnte das UN-Entwicklungsprogramm UNDP in einem neuen Bericht, dass weltweit mehr als 32 Millionen Menschen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs in Armut geraten könnten. Das UNDP berichtet von einem durch den Krieg verursachten Dreifachschock: hohe Energiepreise, Unsicherheit der Nahrungsmittelversorgung und schwaches Wirtschaftswachstum.
Dem Bericht zufolge würde sich die Hälfte des weltweiten Anstiegs der Armut auf eine Gruppe von 37 Ländern konzentrieren. Dazu zählen Länder in der Golfregion, Afrika und Asien sowie kleine Inselstaaten. Die Industrienationen können die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts besser abfedern, doch die Länder des Globalen Südens werden aufgrund finanzieller Engpässe am stärksten leiden.
Der UNDP-Bericht kommt zu dem Schluss, dass gezielte Subventionen in Höhe von rund 6 Milliarden Dollar helfen könnten, die am stärksten gefährdeten Menschen abzusichern. UNDP-Vertreter betonen die Bedeutung von internationaler Hilfe und von internationalen Investitionen in die wirtschaftliche Entwicklung, um weitere Instabilität und Konflikte zu verhindern.