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Den Teufel nicht an die Wand malenDon't assume the worst


Prognosen für Deutschland für 2026

Michael: Jetzt, wo wir die Sektkorken für 2026 haben knallen lassen, ist es an der Zeit, realistische Prognosen für Deutschland für dieses Jahr zu treffen. Ich will den Teufel hier nicht an die Wand malen, aber die letzten Jahre waren in Deutschland von einer Rezession mit einem nicht existierenden oder sogar negativen Wirtschaftswachstum geprägt, während die restliche Welt hohe Wachstumsraten genoss.
Jana: Klar. Es liegt an den hohen Energiekosten, ausgelöst durch eine völlig verkorkste Energiewende, den steigenden Sozialausgaben und einer ausufernden Bürokratie. Aber es geht wieder aufwärts!
Michael: Die Wirtschaftsweisen sehen für 2026 keinen spürbaren Aufschwung. Sie haben ihre Prognosen für das Wachstum trotz Milliardeninvestitionen des Bundes gerade wieder nach unten korrigiert und zwar auf magere 0,9 %.
Jana: Ach, die malen doch immer den Teufel an die Wand. Die Bundesregierung rechnet mit 1,3 %.
Michael: Die Bundesregierung hat ein Eigeninteresse an Optimismus. Und ich meine, 1,3 % machen den Kohl ja jetzt auch nicht fett. International gesehen ist 1,3 % mickrig und selbst für Deutschland eher meh.
Jana: 1,3 % ist für Deutschland in letzter Zeit überdurchschnittlich.

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Der Ausdruck Den Teufel nicht an die Wand malen wird verwendet, wenn man andeuten möchte, dass man mit bestimmten Zeichen das Böse beschwören könne. Er bedeutet, eine übertrieben pessimistische Erwartungshaltung zu haben, das Schlimmste zu befürchten und es damit heraufzubeschwören.

Ebenso werden auch die Segenszeichen „C + M + B“ am Dreikönigstag über der Haustür angebracht, um das Unheil abzuwehren. Nach altem Aberglauben wurde der Teufel angelockt, sobald man seinen Namen nannte - daher der Ausspruch: „Wenn man vom Teufel spricht, kommt er“. Aber auch schon ein Bild des Teufels konnte ihn auf den Plan rufen. „Mal bloß den Teufel nicht an die Wand“ besagt also ebenfalls, dass man das Unglück nicht herbeirufen soll. Tatsächlich lautete die ursprüngliche Formulierung der Redensart: „Man braucht den Teufel nicht über die Tür zu malen, er kommt von selbst ins Haus“ (Sprichwörter des Sebastian Franck aus dem Jahre 1541).

Die Redewendung wortwörtlich übersetzt ist: ”Do not draw the devil on the wall” und bedeutet to jinx something or somebody by speaking of it“ , “don’t jump to conclusion, things will be fine“, oder don’t meet trouble halfway”.

Beispiel 1:

Mal doch nicht den Teufel an die Wand, so schlimm wird der Besuch bei den Schwiegereltern schon nicht werden!“, sagte Hans, aber er wusste nichts von den 15 Katzen.
„Don’t meet trouble halfway, the visit to the in-laws can’t be this bad!“ said Hans, but he knew nothing of the 15 cats.

Beispiel 2:

„Oh nein, ich mache mir tierische Sorgen. Lea kommt sonst immer pünktlich und nun ist sie schon zehn Minuten zu spät. Bestimmt ist etwas passiert - vielleicht sogar ein Fahrradunfall!“, jammert Magdalena.
„Atme tief ein und mal den Teufel nicht an die Wand, Magdalena“, versucht ihr Bruder Jakob sie zu beruhigen.
“Oh no, I'm so worried. Lea is usually always on time and now she's been ten minutes late. I am sure something has happened - maybe even a bicycle accident!“ laments Magdalena.
“Take a deep breath. Don’t exaggerate, things will be fine, Magdalena", her brother Jakob tries to reassure her.