Die beliebtesten Diäten in Deutschland
| Michael: | Ich sehne mich nach den Zeiten zurück, als ich noch ein Spargeltarzan war. Hast du vielleicht einen Tipp für mich, wie ich am besten ein paar Pfunde abspecken könnte? Noch habe ich keine gesundheitlichen Nebenwirkungen wie hohen Blutdruck, aber man soll dem ja entgegenwirken, bevor diese Sachen passieren. |
| Sabine: | Genau. Du bist bei mir an der richtigen Adresse. Ich bin zwar kein Spargeltarzan, aber ich ernähre mich ausgewogen. Ich esse viel Obst, viel Gemüse, so gut wie keinen Zucker, keine Lebensmittelzusatzstoffe und kein Weißmehl. So bleibt alles im Lot. |
| Michael: | Das nennt man auf neudeutsch Clean Eating, richtig? So hält man alles in der Balance, aber es hilft dir nicht, wenn Sünden bereits begangen wurden und man einen Neuanfang braucht. |
| Sabine: | Na ja, wenn du nach einer Crash-Diät suchst, gibt es natürlich die urdeutsche Kohlsuppendiät. Kohl ist reich an Vitaminen und Mineralien. Wenn du das mehrmals am Tag isst, vielleicht mit Gemüse, vielleicht sogar ein bisschen Fleisch, kannst du darauf zählen, am Ende der Woche ein paar Pfund weniger zu wiegen. |
| Michael: | Ja, aber zu einer Suppe gehört für mich Brot, und das wird den ganzen Nutzen gleich wieder negieren. |
Ein Spargeltarzan sein bedeutet, dass man sehr dünn oder mager ist. Gleichbedeutend wären eine Bohnenstange sein oder ein dünner Hering sein.
Die Redewendung ist eher umgangssprachlich, aber manchmal wird sie auch in formellen Situationen verwendet. Der Ursprung dieser Redensart ist unbekannt. Die Deutschen vergleichen Menschen gern mit vertrauten Dingen, wie zum Beispiel Spargel (weißer Spargel ist im Frühling eine beliebte Delikatesse) oder Bohnen (Bohnenstange) oder gar Heringen (immer wieder lecker auf dem Fischbrötchen). Aber Spargel, Bohnen und Heringe sind sehr dünn. Mit ihnen verglichen zu werden, bedeutet also, dass die Person etwas zu dünn ist. Weitere Synonyme sind mit Schwimmring duschen (weil man ansonsten weggespült wird) oder ein halbes Hemd sein. Wenn man allerdings Muskelprotz genannt wird, bedeutet das, dass man zu sehr mit seinen Muskeln angibt.
Die wortwörtliche Übersetzung von ein Spargeltarzan sein ist to be an asparagus Tarzan. Auf Englisch würde man vielleicht “to be thin as a rail” oder “to be skin and bones” verwenden.
Ms. Meier had met a new elderly gentleman, who was called “skin and bones” in the neighborhood because of his slim build.
As Corinna discreetly surveyed her surroundings on the beach from behind her sunglasses, she wondered why all the guys walking around were either thin as a rail or beefcakes.
Die Redewendung ist eher umgangssprachlich, aber manchmal wird sie auch in formellen Situationen verwendet. Der Ursprung dieser Redensart ist unbekannt. Die Deutschen vergleichen Menschen gern mit vertrauten Dingen, wie zum Beispiel Spargel (weißer Spargel ist im Frühling eine beliebte Delikatesse) oder Bohnen (Bohnenstange) oder gar Heringen (immer wieder lecker auf dem Fischbrötchen). Aber Spargel, Bohnen und Heringe sind sehr dünn. Mit ihnen verglichen zu werden, bedeutet also, dass die Person etwas zu dünn ist. Weitere Synonyme sind mit Schwimmring duschen (weil man ansonsten weggespült wird) oder ein halbes Hemd sein. Wenn man allerdings Muskelprotz genannt wird, bedeutet das, dass man zu sehr mit seinen Muskeln angibt.
Die wortwörtliche Übersetzung von ein Spargeltarzan sein ist to be an asparagus Tarzan. Auf Englisch würde man vielleicht “to be thin as a rail” oder “to be skin and bones” verwenden.
Beispiel 1:
Frau Meier hat einen neuen älteren Herren kennengelernt, den man in der Nachbarschaft wegen seiner schmächtigen Statur nur den Spargeltarzan nannte.Ms. Meier had met a new elderly gentleman, who was called “skin and bones” in the neighborhood because of his slim build.
Beispiel 2:
Als Corinna ganz diskret am Strand hinter ihrer Sonnenbrille ihre Umgebung betrachtete, wunderte sie sich, warum hier nur Spargeltarzane oder Muskelprotze rumliefen.As Corinna discreetly surveyed her surroundings on the beach from behind her sunglasses, she wondered why all the guys walking around were either thin as a rail or beefcakes.