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10 August 2017

Episode #57

3 August 2017

Episode #56

27 July 2017

Episode #55

20 July 2017

Episode #54

13 July 2017

Episode #53

6 July 2017

Episode #52

29 June 2017

Episode #51

22 June 2017

Episode #50

15 June 2017

Episode #49

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Introduction

Mia: Heute ist Donnerstag, der 13. Juli 2017. Herzlich willkommen zu einer neuen Episode unseres wöchentlichen Programms ― News in Slow German! Lisa ist in dieser Woche im Urlaub, und ich werde sie in den nächsten zwei Wochen vertreten. Ich heiße Mia und komme aus der Schweiz. Sie, unsere lieben Zuhörer, haben damit die Chance, den deutschen Akzent meines Heimatlandes kennenzulernen.
Phillip: Hallo Mia! Herzlich willkommen bei unserem Programm! Hallo auch an alle Zuhörer!
Mia: Im ersten Teil unseres Programms sprechen wir über einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ― die Rückeroberung der Stadt Mossul. Außerdem sprechen wir über den G20-Gipfel, der letzte Woche in Deutschland stattfand. Weiter geht es mit der Entscheidung Frankreichs, bis 2040 alle Benzin- und Dieselautos zu verbieten. Den Abschluss des ersten Teils des heutigen Programms bildet ein Bericht über einen neuen Smartphone-Fan ― einen Gorilla.
Phillip: Mia, höre ich da etwa Sarkasmus in deiner Ankündigung der Story über den Gorilla und die Handys?
Mia: Nein, kein bisschen! Wir ― also alle Arten ― lieben doch unsere Handys, Selfies und SMS gleichermaßen!
Phillip: Ok, du bist also sarkastisch ...
Mia: Machen wir jetzt erst einmal mit dem Programm weiter, Phillip. Wie immer geht es im zweiten Teil unseres Programms um die deutsche Sprache und Kultur. Unser Grammatikdialog enthält jede Menge Beispiele zum heutigen GrammatikthemaSatzstellung: Verben in zweiter Position -- und wir beenden das Programm mit einem Dialog, der eine neue deutsche Redensart vorstellt: „Lunte riechen“.
Phillip: Klingt gut! Gibt es noch weitere Ankündigungen?
Mia: Nein ...
Phillip: Worauf warten wir dann? Los geht's!
Mia: Na dann, Vorhang auf, Phillip!

Irak meldet Rückeroberung der Stadt Mossul vom „Islamischen Staat“

13 July 2017

Nach fast neun Monaten anhaltender Kämpfe verkündete der irakische Ministerpräsident Haider al-Abadi am Sonntag den Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Die Kämpfe forderten tausende Todesopfer, vertrieben fast eine Million Menschen und ließen große Teile der Stadt in Trümmern zurück.

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G20-Treffen demonstriert neue globale Realität

13 July 2017

Ein Bruch zwischen den Vereinigten Staaten und dem Rest der wirtschaftlichen Mächte der Welt über die kritischen Themen Klimawandel und Welthandel prägte den zwanzigsten G20-Gipfel, der am vergangenen Freitag und Samstag in Hamburg in Deutschland stattfand.

Das Treffen, dessen Teilnehmer zwei Drittel der Weltbevölkerung repräsentierten, machte die isolierte Stellung der USA zur globalen Erderwärmung deutlich. Neunzehn der zwanzig Mitglieder bekräftigten ihr „starkes Bekenntnis“ zum Pariser Klimaabkommen und nannten das Abkommen „unumkehrbar“. Länder, die ihre Unterstützung angeblich lockern wollten, unter anderem Saudi-Arabien und Indonesien, bekräftigten ihr Bekenntnis zum Klimaabkommen.

Die Führer der G20-Staaten bekannten sich außerdem dazu, die Weltmärkte offen zu halten. In einer gemeinsamen Erklärung sagten sie, dass damit „Protektionismus und unfaire Praktiken bekämpft werden sollen“. Unter Berücksichtigung der Bedenken der USA über Stahl-Überkapazitäten aus China enthielt die endgültige Fassung der Erklärung allerdings die Verabschiedung von Maßnahmen gegen ein Ungleichgewicht im Stahlsektor.

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Frankreich: Verbot von Benzin- und Dieselfahrzeugen bis 2040

13 July 2017

Die französische Regierung kündigte am vergangenen Donnerstag an, den Verkauf von Benzin- und Dieselfahrzeugen bis 2040 einzustellen. Diese Maßnahme ist Teil des Plans, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Nicolas Hulot, der neue Umweltminister, sagte außerdem, dass Frankreich bis 2050 kohlendioxid-neutral werden soll.

Die Ankündigung kam nur einen Tag, nachdem der schwedische Autohersteller Volvo bekannt gegeben hatte, ab 2019 nur noch Elektro- oder Hybridautos zu produzieren. Hulot räumte ein, dass dieser Schritt schwierig für die französische Autoindustrie sein wird, sagte aber auch, dass Autohersteller „genügend Ideen haben, ... um dieses Vorhaben zu fördern und zu realisieren“. Momentan beträgt der Marktanteil von Hybridautos in Frankreich nur etwa 3,5 Prozent und von reinen Elektroautos 1,2 Prozent.

Hulot sagte, dieses Vorhaben sei eine Reaktion auf die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump, aus dem Pariser Abkommen auszusteigen. Andere Ziele der französischen Regierung sind die Schließung aller Kohlekraftwerke bis 2022 und eine Senkung des Anteils der Atomenergie auf 50 Prozent bis 2025.

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Gorilla fasziniert von Smartphones der Zoobesucher

13 July 2017

Ein 20-Jähriger, der von Handy-Videos und „Selfies“ fasziniert ist, ist keine Seltenheit. Es kommt allerdings nicht häufig vor, dass dieser 20-Jährige ein Gorilla ist.

Letzte Woche erregte ein Instagram-Posting über Jelani, einen Silberrücken aus dem Zoo in Louisville in den USA, weltweite Aufmerksamkeit. In diesem Posting starrt Jelani auf das Handy von Lindsey Costello, einer Besucherin, die ihm Videos von Gorillababys zeigt. Laut Costello streckte sich Jelani, um das Handy zu sehen, wenn Lindsey versuchte, es wegzuziehen. Außerdem imitierte er eine Streichbewegung mit seinem Arm, um anzudeuten, dass er genug von einem bestimmten Bild hatte.

Jelanis Begeisterung für Fotos begann in einem frühen Alter. Nach einer Verletzung vor vielen Jahren zeigten ihm die Zoopfleger während der Genesung Fotos und Videos. Mit der Weiterentwicklung der Technologie begannen Zoopfleger, ihm Bilder auf Handys und Tablets zu zeigen. Ein Zoomitarbeiter bestätigte, dass Jelani am liebsten Fotos von anderen Gorillas sieht und dass ihn Landschaftsbilder eher weniger interessieren.

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Word Order (Part 1): Verbs in the Second Position

Phillip: Ich war neulich in den USA. Weißt du, was mich aufregt? Die Deutschen sind die einzig verbliebene Gruppe, über die man sich in den USA noch offen lustig machen kann. Vorurteile gegen jede andere Gruppe sind verpönt, ob es sich nun um Minderheiten handelt, oder um Dicke oder Italiener oder was auch immer. Nur über Deutsche kann man noch herziehen, wie man lustig ist.
Mia: Auf Franzosen trifft das aber auch zu. Oder Russen. Die Amis brauchen halt Bösewichter für ihre Hollywoodfilmchen. Minderheiten darfst du ja heutzutage dafür nicht mehr nehmen. Das wäre nicht politisch korrekt. Da musst du halt auf deine alten Feindbilder zurückgreifen, also entweder meist Deutsche, was bei zwei Weltkriegen mit über 100 Millionen Toten ja auch verständlich ist, oder eben Russen.
Phillip: Es ärgert mich, dass die meisten Vorurteile über Deutsche völlig daneben liegen.
Mia: Das ist eigentlich die Definition des Vorurteils, nämlich die Tatsache, dass sie meist falsch sind. Es ist ja nun mal so, dass man mit Vorurteilen versucht, sich die Welt zu erklären und zu vereinfachen. Da begeht man häufig den Fehler, dass man alles über einen Kamm schert.

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I. Theory

Word order in German does not always follow the subject-object-verb sequence that we find in English. It often depends on the type of clause (main or subordinate) as well as the number/tense of verbs present.

II. V2

In a main clause (with the exception of yes/no questions), the conjugated verb must always remain in the second position. This is known as “V2.” In other words, if a sentence doesn’t begin with a subject, the verb still follows whatever information is starting the sentence. Such information can pertain to time, manner, place or even be an object. This information is often put first in the sentence as a way of stressing them.

Ich trinke Wein zum Abendessen.
I drink wine with dinner.

But:

Zum Abendessen trinke ich Wein.
With dinner, I drink wine.

Wir feiern morgen den Geburtstag meiner Mutter.
We are celebrating my mother’s birthday tomorrow.

But:

Morgen feiern wir den Geburtstag meiner Mutter.
Tomorrow, we are celebrating my mother’s birthday.

Note: When starting a sentence with information that isn’t the subject, we often place a comma in English. Germans do not use a comma in this context.

III. V2 with Subordinate Clauses

Subordinate clauses are discussed in further detail in other lessons. However, the conjugated verb begins the main clause when it proceeds the subordinate clause, as this is still considered to be second position. In these instances, there is a comma separating the clauses.

Als ich in Berlin war, habe ich jeden Tag Döner gegessen.
When I was in Berlin, I ate doner kebabs every day.

But:

Ich habe jeden Tag Döner gegessen, als ich in Berlin war.
I ate doner kebabs every day when I was in Berlin.

Da wir kein Auto hatten, mussten wir mit dem Zug fahren.
Since we didn’t have a car, we had to travel by train.

But:

Wir mussten mit dem Zug fahren, da wir kein Auto hatten.
We had to travel by train, since we didn’t have a car.

IV: Conclusion

Essentially, anytime an independent sentence begins with information other than the subject, a verb must follow. Below are some additional examples showing how this affects various compound tenses as well:

Heute sind wir nicht zum Strand gefahren, weil es regnet.
Today, we didn’t go to the beach because it’s raining.

Während des Zweiten Weltkriegs sind viele Menschen in die USA geflüchtet.
During the Second World War, many people fled to the USA.

Wenn ich gewusst hätte, wieviel die Tickets kosten, wäre ich nicht ins Konzert gegangen.
If I had known how much the tickets would cost, I wouldn’t have gone to the concert.

Lunte riechen

Mia: Anne Frank gehört wahrscheinlich mit zu den weltweit bekanntesten Deutschen.
Phillip: Durch ihre Tagebücher wird sie auch niemals vergessen werden. Wenn sie nur wüsste, welch eine große Wirkung ihre Aufzeichnungen heute noch haben.
Mia: Es ist immer wieder schrecklich, daran zu denken, was damals während des Nationalsozialismus passiert ist.
Phillip: Wo kommt Anne Frank denn ursprünglich her? Aus dem Geschichtsunterricht weiß ich nur, dass sie und ihre Familie sich in den Niederlanden versteckt hatten.
Mia: Sie wurde 1926 in Frankfurt am Main geboren. Damals ging es ja noch friedlich zu, doch kurz nach der Machtergreifung der NSDAP im Jahre 1933 gab es antisemitische Demonstrationen in Frankfurt.

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Die Redewendung Lunte riechen drückt aus, dass man eine Gefahr frühzeitig erkennt. Man kann also davor noch Maßnahmen ergreifen, um der Gefahr auszuweichen. Wenn man die Bedrohung also erkennt, bevor die befürchteten Resultate eintreten, sagt man, dass man Lunte gerochen hat.

Verwendung findet der Ausdruck Lunte riechen in allen Bereichen der deutschen Sprache. Er ist vollkommen unverfänglich, da er neutral gebraucht wird, ohne jemandem zu nahe zu treten. Man kann die Redewendung auch verwenden, wenn die drohende Gefahr eigentlich nicht sehr gravierend ist. Zum Beispiel wenn man einen Streich in der Schule spielt und die Gefahr darin besteht, erwischt zu werden. Die Konsequenzen wären, nach dem Unterricht nachzusitzen oder eine Extra-Aufgabe zu bekommen. Das ist natürlich viel harmloser als beispielsweise bei einer drohenden Naturkatastrophe. Außerdem wird der Ausdruck meistens in der Vergangenheitsform Lunte gerochen verwendet.

Die Redewendung Lunte riechen ist ein bildlicher Ausdruck. Als Lunte bezeichnet man die brennende Zündschnur an einem Geschütz. Wenn man also den Geruch einer brennenden Lunte wahrnimmt, bedeutet das eine bevorstehende Explosion, vor der man sich in Acht nehmen sollte.

Übersetzungen ins Englische für Lunte riechen sind to smell danger“, “to recognize the threat“, “to smell a rat“.

Beispiel 1:

Als das Unwetter gestern hereinbrach, hatten die Bauern schon längst ihre Ernte eingefahren. Sie hatten Lunte gerochen und wussten schon vorher Bescheid.
When the thunderstorms came yesterday, the farmers had already brought in the harvest. They had smelled the danger and knew what was coming.

Beispiel 2:

Die Jungs in der Schule haben mal wieder eine Schneeballschlacht in der Pause gestartet, obwohl es verboten ist. Bevor die Pausenaufsicht kam, haben sie aber Lunte gerochen und sind schnell abgehauen.
The boys in school started a snowball fight again during recess, even though it is forbidden. But before the hall monitor came, they recognized the threat and ran off.

Beispiel 3:

Warum bist du denn so schnell aus der Kneipe gerannt? Hast du etwa Lunte gerochen und die Schlägerei vorausgeahnt?
Why did you leave the bar so quickly? Did you smell a rat and anticipate the bar fight?

In each of the following sentences, type the words in parentheses into the correct blanks.
  1. Heute Abend in einem deutschen Restaurant essen. (wir/werden)
  2. deine SMS bekommen, auch wenn ich nicht darauf geantwortet habe. (ich/hatte)
  3. Da sie ihren Vater seit fünf Jahren nicht gesehen hat, ihn in diesem Sommer. (sie/besucht)
  4. Faust? Das Buch schon in der Schule gelesen. (ich/habe)
  5. Am Ende des Filmes heraus, dass der Bösewicht noch lebt. (sie/findet)
  6. schwer, nach Deutschland einzuwandern? (es/ist)
  7. Nach dem Museumsbesuch zum Brandenburger Tor. (die Touristen/gehen)
  8. Falls du Hilfe beim Umzug brauchst, mich gerne anrufen. (du/kannst)
  9. Sobald wir alle Dokumente vom Kunden erhalten haben, mit der Übersetzung. (ich/beginne)
  10. Ja, gerne zur Party! (ich/komme)


Mark each of the following sentences as R (Richtig) or F (Falsch) based on their word order.
  1. - Gehst du heute ins Fitness-Studio?
    - Ja, nach der Arbeit gehe ich dahin.
  2. - Was hast du am Wochenende vor?
    - Am Wochenende ich muss leider arbeiten.
  3. - Sprechen eure Eltern Deutsch oder Russisch?
    - Sie können eigentlich beide Sprachen.
  4. - Fahrt ihr heute in die Stadt?
    - Nein, leider unser Auto hat eine Panne gehabt.
  5. - Was haben Sie von Schiller gelesen?
    - Nur seine Gedichte habe ich gelesen.
  6. - Was willst du morgen machen?
    - Ich möchte den neuen Buchladen besuchen, wenn wir Zeit haben.
  7. - Wie findest du diesen Wein?
    - Der ist mir viel zu süß!
  8. - Hat sich deine Schwester verlobt?
    - Ja, hat ihr Freund ihr gestern Abend einen Heiratsantrag gemacht.
  9. - Was essen wir zum Abendessen?
    - Zum Abendessen gibt es Schnitzel mit Kartoffeln.
  10. - Wenn du reich wärst, wo würdest du leben?
    - Wenn ich reich wäre, würde ich auf meiner eigenen Insel leben.