Irland führt dreijähriges Grundeinkommen für mittellose Künstler ein
Irland startet ein revolutionäres Programm zur Förderung der Künste. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt sollen nun 2.000 Künstler drei Jahre lang ein Grundeinkommen von 325 Euro pro Woche erhalten. Dieses Einkommen muss zwar versteuert werden, ist aber nicht an künstlerische Resultate gebunden. So können sich die Künstler ganz auf ihre Arbeit konzentrieren, ohne sich ständig um ihre finanzielle Situation sorgen zu müssen.
Befürworter des Programms sehen in dieser Maßnahme einen Wandel, der Künstlern mehr Sicherheit in Bezug auf Wohnraum, Rücklagen und allgemeines Wohlbefinden bietet. Künstler aus verschiedenen Bereichen, darunter Schriftsteller, Musiker, bildende Künstler und Schauspieler, konnten sich bewerben. Die Nachfrage überstieg jedoch bei weitem das Angebot. Nur ein Viertel der über 8.000 Bewerber wurde für das Programm ausgewählt.
Eine zukünftige Ausweitung des Programms ist noch ungewiss, doch Regierungsvertreter weisen darauf hin, dass eine Aufstockung der Kunstförderung laut Kosten-Nutzen-Analyse positive Ergebnisse bringt. Sie beziffern den gesellschaftlichen Nutzen mit 1,39 Euro für jeden ausgegebenen Euro. Befürworter sehen diese Initiative als einen wichtigen erste