Russlands Biennale-Comeback löst Empörung aus
Die Entscheidung der Biennale von Venedig, Russland dieses Jahr die Teilnahme an dieser internationalen Kunstausstellung zu erlauben, hat scharfe Kritik ausgelöst. Die Biennale läuft vom 9. Mai bis zum 22. November. Die italienische Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, das litauische Außenministerium und eine Gruppe von Mitgliedern des Europäischen Parlaments haben diese Entscheidung verurteilt.
Nach der russischen Vollinvasion der Ukraine im Jahr 2022 hatte die Biennale allen mit der russischen Regierung assoziierten Personen die Teilnahme an der damaligen Biennale untersagt. Russland als Land wurde jedoch nie von der Teilnahme ausgeschlossen. In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung erklärte die Biennale, sie bleibe eine „offene Institution” und lehne „Ausgrenzung oder Zensur von Kunst” ab.
Die Biennale ist eine der ältesten und renommiertesten internationalen Kulturausstellungen. Sie wurde 1895 ins Leben gerufen und findet alle zwei Jahre in Venedig statt. Die Teilnahme Russlands an der Biennale von Venedig reiht sich in eine Reihe von Bemühungen des Landes ein, sich wieder Zugang zu wichtigen Kultur- und Sportveranstaltungen zu verschaffen, wie beispielsweise z