Die EU reagiert auf Kritik an Forschungsprojekten zum Islam
Die EU-Kommission hat die Vergabe von Forschungszuschüssen in Höhe von über 17 Millionen Euro durch den Europäischen Forschungsrat an verschiedene islambezogene Forschungsprojekte verteidigt und damit auf Kritik von rechtsextremen politischen Gruppierungen reagiert. Rechtsgerichtete Mitglieder des Europaparlaments stellten den Wert dieser Projekte in Frage und behaupteten, sie würden den Islam fördern und die Islamfeindlichkeit verstärken.
Zu den hervorstechenden Projekten gehören eine 2,5 Millionen Euro-Initiative zur Erforschung der Entwicklung des Scharia-Rechts und eine 2,3 Millionen Euro-Studie über den islamfeindlichen Diskurs in Europa. Es gibt ein strenges Peer-Review-Verfahren, um Transparenz und Exzellenz bei der Vergabe von Forschungszuschüssen durch den Europäischen Forschungsrat zu gewährleisten.
Seit seiner Einrichtung im Jahr 2007 hat der Europäische Forschungsrat mehr als 17.000 Projekte finanziert. Diese haben bedeutende Beiträge zur Wissenschaft geleistet und zu 200.000 Veröffentlichungen geführt. Darüber hinaus zeugen zahlreiche renommierte Auszeichnungen, darunter vierzehn Nobelpreise, von der Rolle des Europäischen Forschungsrats bei der Förderung verschiedener F