Reaktionen europäischer Staatsoberhäupter auf das Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin
Die Folgen des Gipfeltreffens zwischen Donald Trump und Wladimir Putin in Alaska vor mehr als einer Woche sind noch spürbar, vor allem deshalb, weil es keine nennenswerten Ergebnisse gab. Trump hatte gehofft, die Aufmerksamkeit von der Kontroverse um Jeffrey Epstein abzulenken. Er bereitete Putin, der von vielen als Paria angesehen wird, weil er den längsten Krieg in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg ausgelöst hat, einen herzlichen Empfang.
Nach dem Gipfeltreffen wiederholte Putin die Argumente, mit denen er den Krieg in der Ukraine gerechtfertigt hatte, und Trump schlug vor, dass die Ukraine einige Forderungen Putins akzeptieren sollte. Die europäischen Staatsoberhäupter reagierten prompt auf Trumps Vorgehen. Sie reisten zu Gesprächen nach Washington und bekundeten ihre Besorgnis um die Ukraine. Sie konnten Trump von einem „Gebietstausch”-Abkommen mit Russland abbringen.
Trump schlug dennoch vor, direkte Gespräche zwischen Selenskyj und Putin zu arrangieren. Die europäischen Staatsoberhäupter konnten zwar eine formelle Zustimmung zu Landzugeständnissen an Russland verhindern, doch Trumps Vorgehen verschafft Putin letztlich mehr Zeit. Jedes Treffen erfordert Planung, und seine Gesprä