Die EU überlegt die Abschaffung von Handelsbarrieren im Mittelmeerraum
Mehrere EU-Länder setzen sich für ein strategisches Abkommen für den Mittelmeerraum ein. Ziel des Abkommens ist es, Handelsbarrieren mit ausgewählten Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens abzubauen. Zu diesen Ländern gehören u. a. Algerien, Ägypten, Israel und Jordanien. Die Initiative ist Teil des Mittelmeerpakts, der Mitte Oktober 2025 von der EU vorgestellt werden soll.
Die Initiative unterstreicht das Bestreben, bestehende Abkommen zu modernisieren, Handelsbarrieren abzubauen und Standards in den Bereichen Digitalisierung, Energie und Arbeitsnormen anzugleichen. Die Mittelmeerländer werden außerdem dazu angehalten, sich an die Vorschriften des EU-Binnenmarkts anzupassen, was das strategische Ziel der EU unterstreicht, den Handel der EU zu diversifizieren und von Russland und China loszulösen.
Die Initiative beinhaltet auch das Potenzial einer Harmonisierung der Rechtsvorschriften, um Investitionen zu fördern, grenzüberschreitende Wertschöpfungsketten zu verbessern und Handelsverfahren zu straffen. Darüber hinaus haben Partnerländer ihr Interesse an einer Angleichung an die Zollsysteme der EU, an einer Verbesserung der Standards für saubere Energie und an der Einführung moderne