Donald Trump entlässt die Chefstatistikerin der Regierung, weil ihm ihre Zahlen nicht gefallen
Am vergangenen Freitag äußerte Präsident Trump seine Verärgerung über die enttäuschenden Arbeitsmarktdaten, die vom Bureau of Labor Statistics veröffentlicht wurden. Er behauptete, die Daten seien manipuliert worden, und entließ die vom Senat eingesetzte Leiterin der Behörde, Erika McEntarfer. Der Bericht zeigte die Schaffung von nur 73.000 neuen Arbeitsplätzen im Juli und enthielt erhebliche Abwärtskorrekturen des Beschäftigungswachstums in den vorangegangenen Monaten.
Die Entlassung gab Anlass zu Bedenken über politische Einflussnahme auf Wirtschaftsdaten. Das erinnert an historische Fälle in anderen Ländern wie Griechenland, China und Argentinien, wo die Manipulation von Statistiken zu wirtschaftlichen Problemen und einem Verlust der Glaubwürdigkeit führte. Kritiker bezeichnen dies als unangemessen für eine führende Wirtschaftsmacht. Sie vergleichen es mit Praktiken in weniger stabilen Ländern.
Während die Behörde weiterhin ihre Integrität bewahrt, äußern Experten Besorgnis über einen möglichen zukünftigen Druck auf die Genauigkeit der Wirtschaftsdaten. Wenn politische Motivation die Zuverlässigkeit wichtiger Wirtschaftsindikatoren wie Armutsquoten und Zahlen zum Bruttoinlandsprod