Oscar-nominierter Film The Brutalist orientiert sich am Leben realer Architekten
Der Film The Brutalist von Regisseur Brady Corbet wurde für 10 Oscars nominiert. Er wurde vom Brutalismus inspiriert, einer einflussreichen Architekturbewegung, die nach dem Zweiten Weltkrieg entstand. Obwohl er eine fiktive Figur porträtiert, stützt sich der Film auf das Leben realer Architekten, insbesondere Marcel Breuer, Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe.
Marcel Breuer war ein ungarisch-deutscher Architekt der Moderne, der mit seinen von Sichtbeton und Stahl geprägten Entwürfen maßgeblich zur Bewegung des Brutalismus beigetragen hat. Walter Gropius war der Begründer der Bauhaus-Bewegung. Die Nazis verboten die Bauhaus-Bewegung, brachten sie mit Juden in Verbindung und bezeichneten sie als „entartete Kunst“.
Ludwig Mies van der Rohe, ein ebenfalls mit dem Bauhaus assoziierter Architekt, war für seine minimalistischen Entwürfe bekannt, die offene Räume und Schlichtheit in den Vordergrund stellten. Alle drei Architekten spielten eine entscheidende Rolle bei der Erschaffung des Brutalismus und der modernen Architektur. Und alle drei stießen in ihrer beruflichen Laufbahn angesichts der politischen Ereignisse in Europa auf große Hindernisse.