„Handyfreier Februar“
Viele Menschen ertappen sich dabei, dass sie länger als beabsichtigt durch Social Media scrollen, wenn sie ihr Smartphone benutzen. Die Aktion „Handyfreier Februar“ ruft nun zur Reduzierung der Smartphone-Nutzung auf.
Untersuchungen zeigen, dass übermäßige Bildschirmzeit mit Fettleibigkeit, Schlafstörungen und psychischen Problemen assoziiert ist. Das veranlasst manche dazu, professionelle Hilfe wegen ihrer Abhängigkeit von elektronischen Geräten zu suchen. Psychologen sagen, dass eine Reduzierung der Bildschirmzeit um nur eine Stunde am Tag die Lebensqualität deutlich verbessern, den Cortisolspiegel senken und Stress und Ängste im Zusammenhang mit der Bildschirmnutzung verringern kann.
Im Rahmen der Aktion wird empfohlen, unwichtige Benachrichtigungen zu deaktivieren und Farbeinstellungen zu ändern, um das Smartphone weniger attraktiv zu machen. Die Beschäftigung mit unterhaltsamen Aktivitäten, die keinen Bildschirm involvieren, kann als „Dopaminersatztherapie“ dienen und die Aufmerksamkeit vom Smartphone ablenken. Diese Aktivitäten können außerdem helfen, das Smartphone weniger zu nutzen, da sich das Gehirn an die reduzierte Stimulation anpasst.