Klimawandel 2024: Globale Erwärmung erstmals über 1,5-Grad-Schwelle
Anfang Januar meldete der Klimawandeldienst Copernicus der Europäischen Union, dass die globalen Temperaturen im Jahr 2024 ihren höchsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht haben. Zum ersten Mal wurde die kritische Marke von 1,5 °C über den vorindustriellen Durchschnittstemperaturen überschritten. Dieser Schwellenwert von 1,5 °C wurde ursprünglich im Pariser Abkommen von 2015 festgelegt. Jedes der letzten zehn Jahre, von 2015 bis 2024, war eines der zehn wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen.
2024 wurden Rekordwerte für gespeicherten atmosphärischen Wasserdampf, stärkere Stürme und Niederschläge sowie extremere Dürren verzeichnet. Der Bericht hebt auch beispiellose globale Hitzewellen und andere extreme Wetterereignisse hervor, insbesondere in Europa, wo Wetterkatastrophen zahlreiche Todesopfer forderten.
Experten betonen, dass dringend Maßnahmen zum Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen notwendig sind. Es gibt jedoch wissenschaftliche Debatten darüber, ob dieser Anstieg auf eine Beschleunigung der globalen Erwärmung hinweist oder im Rahmen der erwarteten Schwankungen liegt. Der Konsens über die langfristigen Auswirkungen ist nach wie vor nicht eindeutig, was kontinuie