Deutsche Werbung: The Good, the Bad and the Ugly
| Sabine: | Nichts geht mir auch nur annähernd so auf die Nerven wie Werbung. Ich habe das noch nie kapiert. Wieso glauben Firmen, dass wir ihre Produkte kaufen, wenn sie das Programm unterbrechen, das wir wirklich sehen wollen? |
| Jana: | Weil das nachweislich funktioniert. Wenn du dein Programm sehen willst, musst du schon in den sauren Apfel beißen. |
| Sabine: | Die Leute werden mit Produkten überhäuft. Schokoriegel, Softdrinks, Autos, Waschmittel, Tierfutter etc. Am meisten gehen mir die Spots für diverse Kosmetika auf die Nerven. |
| Jana: | Ja gut. Aber die wirklich guten Spots sind für manche Leute schon ihr eigener Kult. |
| Sabine: | Klar, manche Werbungen sind besser als andere, aber sie sind am Ende des Tages immer noch Folter, insbesondere, wenn man sie schon gefühlt tausend Mal gesehen hat. Was ist denn deiner Meinung nach ein guter Spot? |
| Jana: | Auf Anhieb fällt mir da der VW-Spot mit dem kleinen Darth Vader ein. Der schreitet majestätisch durch das Haus und versucht erfolglos, Hund, Waschmaschine und Puppe mit seinen magischen Jedi-Kräften zum Leben zu erwecken. |
| Sabine: | Ach ja. Aber der Kleine hat Erfolg mit dem VW, weil der Vater das Auto insgeheim mit der Fernbedienung einschaltet, was das Kind richtig umhaut. |
Jemanden auf die Nerven gehen bedeutet jemanden aufregen, stören, belästigen, reizen, nervös machen, (jemandem) an den Nerven zerren.
Die Redewendung Auf die Nerven gehen ist umgangssprachlich und der Ursprung der Redensart ist unbekannt. Vermutet wird, dass es schmerzhaft sein kann, wenn Druck auf einen Nerv gemacht wird. Wenn jemand also ständig auf den gleichen Nerv drückt, endet dies in Schmerzen, vielleicht Kopfschmerzen. Eine alternative Redewendung ist auf den Keks gehen, wobei mit Keks der Kopf gemeint ist. Die Wendung gehört zu einer Reihe von jugendsprachlichen Floskeln, in denen der Sprachwitz ganz beliebige Begriffe als Ersatz anbietet. Eine ältere Variante ist auch du gehst mir auf den Geist! Die wortwörtliche Übersetzung ist “to go on somebody’s nerves” . Auf English würde man sagen “To get on somebody’s nerves” oder “To annoy somebody".
Children often make a lot of noise when they play, which can get on other people's nerves.
I hate when my neighbors party long into the night. Loud music late at night really gets on my nerves.
Die Redewendung Auf die Nerven gehen ist umgangssprachlich und der Ursprung der Redensart ist unbekannt. Vermutet wird, dass es schmerzhaft sein kann, wenn Druck auf einen Nerv gemacht wird. Wenn jemand also ständig auf den gleichen Nerv drückt, endet dies in Schmerzen, vielleicht Kopfschmerzen. Eine alternative Redewendung ist auf den Keks gehen, wobei mit Keks der Kopf gemeint ist. Die Wendung gehört zu einer Reihe von jugendsprachlichen Floskeln, in denen der Sprachwitz ganz beliebige Begriffe als Ersatz anbietet. Eine ältere Variante ist auch du gehst mir auf den Geist! Die wortwörtliche Übersetzung ist “to go on somebody’s nerves” . Auf English würde man sagen “To get on somebody’s nerves” oder “To annoy somebody".
Beispiel 1:
Spielende Kinder machen oft Lärm, der anderen auf die Nerven gehen kann.Children often make a lot of noise when they play, which can get on other people's nerves.
Beispiel 2:
Ich hasse es, wenn meine Nachbarn so lange Party machen. Laute Musik bis spät in die Nacht geht mir sehr auf die Nerven.I hate when my neighbors party long into the night. Loud music late at night really gets on my nerves.