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10 May 2018

Episode #96

3 May 2018

Episode #95

26 April 2018

Episode #94

19 April 2018

Episode #93

12 April 2018

Episode #92

5 April 2018

Episode #91

29 March 2018

Episode #90

22 March 2018

Episode #89

15 March 2018

Episode #88

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Introduction

Lisa: Heute ist Donnerstag, der 12. April 2018. Herzlich willkommen zu unserer wöchentlichen Ausgabe von „News in Slow German“! Hallo liebe Zuhörer! Hallo Phillip!
Phillip: Hallo Lisa! Hallo zusammen!
Lisa: In der ersten Hälfte unseres Programms befassen wir uns mit den Ereignissen der Woche aus aller Welt. Wir beginnen mit der Aussage von Facebook-CEO Mark Zuckerberg vor den Senatsausschüssen am Dienstag. Danach sprechen wir über die Wiederwahl des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán, der damit seine dritte Amtszeit in Folge antritt. Anschließend diskutieren wir über den Aufruf von Wissenschaftlern zum Boykott einer südkoreanischen Universität wegen deren Forschungsarbeiten an autonomen Waffen. Und zum Schluss sprechen wir über einen ehemaligen Postboten, der in Turin in Italien verhaftet wurde, nachdem in seinem Haus 400 kg nicht zugestellte Post gefunden worden war.
Phillip: 400 kg? Stimmt diese Zahl?
Lisa: Ja, Phillip! Ich überprüfe meine Fakten immer ganz genau!
Phillip: Ja natürlich, Lisa! Ich meine ja nur, dass das eine ganze Menge Post ist. Warum hat er das denn getan?
Lisa: Das ist wirklich eine Menge! Phillip. Wir werden gleich noch mehr über dieses Thema erfahren. Jetzt wollen wir erst einmal unsere Einleitung beenden. Im zweiten Teil unseres Programms wird es, wie immer, um die deutsche Kultur und die deutsche Sprache gehen. Im Grammatikteil besprechen wir heute die Verwendung von Verben, die die Tätigkeitlassen/verlassen“ vermitteln — das ist unser heutiges Thema. Und wir schließen unser Programm in dieser Woche mit einer neuen deutschen Redewendung ab: „Einen Bären aufbinden“.
Phillip: Klingt gut, Lisa! Los geht's!
Lisa: Ja, Phillip, lass uns keine Zeit verlieren. Okay, fangen wir an!

Zuckerberg: Facebook im Wettrüsten mit Russland

12 April 2018

Am Dienstag hat Mark Zuckerberg, der CEO von Facebook, vor einer gemeinsamen Sitzung mehrerer US-Senatsausschüsse ausgesagt. Seine Aussage kam im Anschluss an den Skandal um Cambridge Analytica, im Rahmen dessen die persönlichen Informationen von bis zu 87 Millionen Nutzern ohne deren Erlaubnis erfasst wurden. Dies wurde von Facebook bestätigt.

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Wiederwahl von Viktor Orbán in Ungarn

12 April 2018

Bei den ungarischen Parlamentswahlen am Sonntag gewann Ministerpräsident Viktor Orbán seine dritte Amtszeit in Folge. Orbán ist der Vorsitzende der nationalkonservativen Fidesz-Partei, die von den 199 Sitzen im Parlament voraussichtlich 133 Sitze erhalten wird.

Die Fidesz-Partei hält in einer Koalition mit der kleineren Christdemokratischen Volkspartei seit acht Jahren eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. Das hat es Orbán ermöglicht, die ungarische Verfassung ohne ein Referendum zu ändern. Die Regierungskoalition hat Gesetze zur Verschärfung der Vorschriften für das Verfassungsgericht und Nichtregierungsorganisationen verabschiedet.

Seit seiner Machtübernahme hat Orbán die meisten ungarischen Medien unter seine Kontrolle gebracht. Seine Aktionen richten sich darauf, seine Kritiker und unabhängige Journalisten zum Schweigen zu bringen. Führende Politiker der Europäischen Union warnen, dass diese Gesetze die Demokratie des Landes untergraben würden.

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Experten für künstliche Intelligenz fordern Boykott der Entwicklung von „Killerrobotern“

12 April 2018

Nahezu 60 prominente Experten für künstliche Intelligenz haben Ende letzten Monats einen Brief unterzeichnet, in dem sie den Boykott einer südkoreanischen Universität forderten. Sie befürchten, dass die neue Partnerschaft der Universität mit einem führenden Rüstungsunternehmen zur Entwicklung von „Killerrobotern“ führen könnte.

Die Experten, die aus der ganzen Welt stammen, erklärten, dass sie sich weigern, mit Wissenschaftlern vom Korea Advanced Institute of Science and Technology zusammenzuarbeiten. Das Institut arbeitet gemeinsam mit Hanwha Systems, Südkoreas führender Rüstungsfirma, an der Entwicklung von Technologien für künstliche Intelligenz (KI) zur Herstellung autonomer militärischer Waffen. Das gemeinsame Projekt konzentriert sich auf KI-basierte Systeme zur Entscheidungsfindung, Navigation, sowie zur Objektverfolgung und -erkennung.

Die Vereinten Nationen trafen sich diese Woche in Genf, um zu diskutieren, wie die von autonomen Waffen ausgehende Sicherheitsbedrohung eingedämmt werden kann. Mehr als 20 Länder haben bereits ein generelles Verbot von sogenannten „Killerrobotern“ gefordert.

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Ehemaliger Postbote in Italien hortet 400 kg nicht zugestellte Post

12 April 2018

Ein ehemaliger Postbote in Turin in Italien muss vor Gericht, nachdem die Polizei in seinem Haus 400 Kilo nicht zugestellte Post gefunden hat. Der 33-Jährige erläuterte den Polizeibeamten, dass er seit drei Jahren keine Post mehr zugestellt habe, weil sein Gehalt zu niedrig sei. Das berichteten der Guardian und andere Nachrichtenagenturen in der vergangenen Woche.

Die Polizei hatte den ehemaligen Postboten, dessen Name nicht öffentlich bekannt gegeben wurde, während einer routinemäßigen Straßenkontrolle gestoppt. Die Polizeibeamten wurden misstrauisch, nachdem sie auf dem Rücksitz seines Autos 70 Briefe und ein 20 cm großes Klappmesser gefunden hatten. Dann fuhren sie zum Haus des Postboten und fanden 40 Kisten mit Post, darunter Rechnungen, Kontoauszüge und private Korrespondenz. Obwohl er letzten September seinen Job gekündigt hatte, hatte der Mann seit 2014 Post angesammelt.

Dieser Vorfall war die zweite Entdeckung dieser Art in Italien in nur wenigen Monaten. Im Januar hatte die Polizei einen Postboten in Breganze, Vicenza, festgenommen, nachdem bei ihm 573 Kilo nicht zugestellte Telefonbücher, Rechnungen, Steuerformulare und andere Korrespondenz gefunden worden waren. In Itali

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“To leave” Verbs

Lisa: Was ist dein deutscher Lieblingsfilm in der Geschichte der Bundesrepublik?
Phillip: Eigentlich wurden die besten deutschen Filme vor dem Zweiten Weltkrieg gedreht. Fritz Lang hat uns zum Beispiel wahre Schätze hinterlassen.
Lisa: Ok, das sehe ich auch so. Aber wenn wir jetzt mal diese goldene Ära verlassen und von den Ursprüngen des deutschen Films weggehen, … lass uns mal die Nachkriegszeit betrachten.
Phillip: Da gibt es viele fantastische Filme! Ich freue mich zum Beispiel, dass sich viele deutsche Filmemacher in den letzten Jahren ein Herz gefasst haben und damit begonnen haben, deutsche Geschichte aufzuarbeiten und wir diese Arbeit nicht wie sonst den Amis lassen.
Lisa: Meinst du damit Filme zum Dritten Reich wie „Das Boot“ oder „Der Untergang“?
Phillip: Beide Filme sind eine Klasse für sich und haben Nachfolgern hohe Maßstäbe hinterlassen. Gerade „Der Untergang“ über Hitlers letzte Tage im Bunker zeigt eine so große schauspielerische Leistung von Bruno Ganz als Hitler, dass der Film die normale Spur verlassen und sich berechtigt zu einem Kultfilm entwickelt hat.

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I. Theory

In English, the verb “to leave” has a rather wide range of meaning. In German, there are several verbs that mean “to leave” but have different nuances. Some always take an object while others do not.

Mein Nachbar musste sein Haus wegen eines Brandes verlassen.
My neighbor had to leave his house due to a fire.

Wenn ich ins Büro gehe, lasse ich meinen Hund in der Küche.
When I go to the office, I leave my dog in the kitchen.

In the first example above, verlassen is conveying “leave” in the sense of “leaving behind/abandoning.” In the second sentence, lassen means to “leave (a direct object) in a particular state/location”.

II. “To leave” Verbs

In this lesson, we will focus on four verbs: lassen, verlassen, weggehen, and hinterlassen. Generally, there are certain rules that narrow down which verb would be most appropriate per situation.

Lassen

Lassen will be followed by a noun (direct object) and means to leave something/someone in a place or state.

Wir lassen dich hier, während wir die Sache diskutieren.
We will leave you here as we discuss the matter.

Die Frau ließ den Brief auf dem Tisch.
The woman left the letter on the table.

Verlassen

This verb is used when leaving a direct object (event, person, etc.)

Nach fünf Jahren hat sie ihren Mann verlassen.
After 5 years, she left her husband.

Während des Vulkanausbruchs mussten alle Touristen die Insel verlassen.
During the volcanic eruption, all of the tourists had to leave the island.

Weggehen

This verb is never used with any type of object. Weggehen is a separable verb.

Es wäre am besten, wenn du weggehst.
It’s best if you leave.

Ich ging weg, ohne ein Wort zu sagen.
I left without saying a word.

Hinterlassen

This verb means to leave behind but not in an “abandon” sense, rather in a more physical sense.

Der Verbrecher hatte Fußspuren am Tatort hinterlassen.
The criminal left footprints (behind) at the scene of the crime.

Mein Großonkel hinterlässt mir sein Haus.
My great uncle is bequeathing me his house.

Einen Bären aufbinden

Phillip: Kennst du diese blöde Ampel an der Bahnhofstraße?
Lisa: Ja, aber warum gehst du denn so an die Decke?
Phillip: Letztens haben die Techniker von den Stadtwerken daran rumgebastelt und jetzt dauert die Rotphase für Fußgänger satte vier Minuten! Die mir von meinem Tag gestohlen werden!
Lisa: Du willst mir wohl einen Bären aufbinden, oder was? Vier Minuten an der Ampel warten? Naja, die Deutschen sind da sehr pflichtbewusst und warten trotzdem, auch wenn kein Auto kommt.
Phillip: Das würde dir in New York nicht passieren. Sobald kein Auto zu sehen ist, flitzen alle über die Straße. Als ich das erste Mal dort war, habe ich auch brav an der Straße gestanden und auf das Ampelmännchen gewartet. Aber das kam nicht, nur ein Walk-Signal.
Lisa: Das sind ja auch die USA. Da gibt es keine Ampelmännchen oder Ampelfrauen.

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Einen Bären aufbinden bedeutet, dass man jemanden anlügt, dass man jemandem etwas Unwahres erzählt, in der Hoffnung, dass er oder sie es glaubt, dass man jemanden täuschen oder betrügen will, dass man schummeln oder mogeln möchte, dass man jemandem Lügen auftischen will. Gleichbedeutende Wörter sind austricksen, foppen, veräppeln, weismachen.

Die Redewendung ist umgangssprachlich und wird eher in informellen Situationen verwendet. Der Ursprung dieser Redensart ist unbekannt und es gibt einige Spekulationen. Angeblich ist die Redewendung seit 1663 belegt. Im Althochdeutschen bedeutet das Wort 'Bere, Bäre, Bare' eine 'Abgabe', aber auch ein (eisernes) Fallgewicht an Schmiedehämmern und -rammen bezeichnet man als 'Bär'. Und dieses jemandem auf den Rücken zu binden, ohne dass diese Person es merkt, ist sehr unwahrscheinlich. Es könnte auch sein, dass diese Redewendung mit einer ähnlichen vermischt wurde, einen Bären anbinden, was Schulden machen bedeutet. Diese Redewendung ist in einer Jagdgeschichte erstmals bereits 1669 in Johann Jakob Christoph von Grimmelshausens (1622-76) Roman „Der Abentheurliche Simplicissimus Teutsch“ belegt: „...daß ich ihnen, wenn ich nur aufschneiden wollen, seltsame Bären hätte anbinden können“.

Die wortwörtliche Übersetzung von Einen Bären aufbinden ist “to strap on a bear”. Auf Englisch würde man vielleicht to take someone for a ride oder to pull someone’s leg or to scam someone verwenden.

Beispiel 1:

Claudia’s Mutter konnte nicht warten, und sie ging ohne Claudia ein neues Handy kaufen. Als sie später nach Hause kam und Claudia stolz ihr neues Handy und das neue „kostenlose“ Tablet zeigte, konnte Claudia nur noch eines sagen: „Ich glaube, die haben dir einen gewaltigen Bären aufgebunden.“
Claudia's mother could not wait, and she went without Claudia to buy a new cell phone. When she came home later and proudly showed Claudia the new cell phone and the new "free" tablet, Claudia could only say one thing: "I think they took you for a ride".

H3>Beispiel 2:Als Peter den Van Gogh begutachten ließ, sagte ihm der Kunstexperte, dass er sich einen Bären aufbinden lassen hatte und der „Van Gogh“ eine sehr gute Fälschung war.
When Peter had the Van Gogh appraised, the art expert told him that he had been scammed and that the “Van Gogh” was a very good fake.

Choose the best verb for each of the following sentence.

verlassen (2) | lassen (2) | hinterlassen (3) | weggehen (3)

Note: Be sure to put each verb in the correct form.
  1. Eines Tages werde ich von hier .
  2. Ach, wo habe ich nur wieder mein Handy ?
  3. Die Bewohner haben die Stadt nach dem Krieg .
  4. Die Katze Haare im ganzen Haus.
  5. Hast du ihr erzählt, dass du ?
  6. Wir die Kinder bei Oma, bevor wir in den Urlaub fahren.
  7. Der Bewerber war während des Vorstellungsgesprächs arrogant und hat einen schlechten Eindruck .
  8. Dieses Schloss wurde Ende des 19. Jahrhunderts .
  9. Bevor ich , möchte ich eine Abschiedsparty geben.
  10. Wir wussten nicht, wo du warst. Du hast keine Nachricht .
Mark each sentence as R (Richtig) or F (Falsch) based on verb form and verb usage.
  1. Ich gehe morgen nach Berlin weg.
  2. Im nächsten Jahr will ich aus dieser Stadt weggehen.
  3. Er würde niemals seine Frau und Kinder verlassen.
  4. Der Arzt hat mich im Wartezimmer hinterlassen.
  5. Ich lasse dich, weil ich in einen anderen verliebt bin.
  6. Der Zug hinterlässt den Bahnhof um 16:00 Uhr.
  7. Bitte warte auf mich. Du kannst nicht einfach so weggehen!
  8. Wir haben einen Hund adoptiert, der in einem Park hinterlassen wurde.
  9. Des Stresses wegen hat sie sich entschieden, ihren Job zu lassen.
  10. Der Wein hinterließ einen Fleck auf dem Teppich.