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20 April 2017

Episode #41

13 April 2017

Episode #40

6 April 2017

Episode #39

30 March 2017

Episode #38

23 March 2017

Episode #37

16 March 2017

Episode #36

9 March 2017

Episode #35

2 March 2017

Episode #34

23 February 2017

Episode #33

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Introduction

Lisa: Heute ist Donnerstag, der 23. März 2017. Willkommen zu unserer neuen Episode von News in Slow German! Hallo an alle Zuhörer!
Phillip: Hallo Lisa! Hallo allerseits!
Lisa: Im ersten Teil unseres Programms sprechen wir über die erste Anhörung vor dem Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses, in der es um die mögliche Einmischung Russlands in die Präsidentschaftswahlen in den USA und um die Untersuchung eventueller Beziehungen zwischen Vertrauten von Trump und der russischen Regierung ging. Wir besprechen außerdem die Fernsehdebatte der französischen Präsidentschaftskandidaten vom Montag. Weiter geht es mit einem Bericht, der am letzten Donnerstag in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurde und in dem es um die Gefährdung des Großen Barriere-Riffs durch den Klimawandel geht. Und wir beenden diesen Teil mit einer etwas unterhaltsameren Geschichte, einem Video, das am letzten Mittwoch gepostet wurde, und in dem drei Männer ― ein Rabbi, ein Priester und ein selbsternannter Atheist – bei einer Marihuanapfeife philosophieren.
Phillip: Ich habe das Video gesehen, Lisa. Es war witzig ... aber ist das eine Nachrichtenstory?
Lisa: Du hast nicht geglaubt, dass ich das als letzte Geschichte für diese Episode auswählen würde?
Phillip: Nein, habe ich nicht.
Lisa: Naja, Phillip, ich habe gedacht, es wäre nett, mit dieser Geschichte abzuschließen. Immerhin beschäftigen sich die ersten drei Nachrichten eher mit ernsthaften Themen ...
Phillip: Ich verstehe, was du meinst, Lisa.
Lisa: Danke, Phillip! Jetzt machen wir erst einmal mit unseren Ankündigungen weiter. Im zweiten Teil geht es, wie immer, um die deutsche Sprache und Kultur. Im Grammatikteil unseres Programms haben wir einen Dialog mit vielen Beispielen zum heutigen Grammatikthema ― Adjektive und ihre Präpositionen ― und wir beenden das Programm mit einer neuen deutschen Redensart: „Jemandem unter die Arme greifen“.
Phillip: Tolles Programm, Lisa!
Lisa: Danke, Phillip! Na dann, Vorhang auf!

Erste öffentliche Anhörung vor Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses

23 March 2017

Am Montag bestätigte FBI-Direktor James Comey öffentlich, dass das FBI eine Einmischung Russlands in die Präsidentschaftswahlen sowie eventuelle Kontakte von Trumps Team mit Moskau untersucht. Comey sagte, dass es normalerweise nicht üblich sei, dass das FBI bestätigt oder verneint, ob es laufende Ermittlungen gibt. Unter außergewöhnlichen Umständen und wenn dies im Interesse der Öffentlichkeit ist, gibt das FBI solche Informationen jedoch bekannt.

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Erste Debatte der französischen Präsidentschaftskandidaten

23 March 2017

Eine Fernsehdebatte am Montagabend zeigte, dass die Ansichten der fünf führenden französischen Präsidentschaftskandidaten über Einwanderung, Wirtschaft und Frankreichs Rolle in der Welt weit auseinander gehen. Die schärfsten Auseinandersetzungen gab es zwischen dem gemäßigten Politiker Emmanuel Macron und der Rechtspopulistin Marine Le Pen. Diese beiden Kandidaten führen derzeit in den Umfragen.

Le Pen warf Macron vor, das Tragen von Burkinis ― einem Ganzkörper-Badeanzug, der von einigen muslimischen Frauen getragen wird -- zu befürworten. Daraufhin antwortete Macron, dass seine Rivalin Frankreich spalten und die Muslime des Landes zu Feinden machen wolle. Le Pen, deren wirtschaftlichen Pläne auf Kritik gestoßen sind, forderte außerdem eine „patriotische Wirtschaft“ und eine protektionistische Politik, die französische Unternehmen begünstigt. François Fillon, der konservative Kandidat, gegen den derzeit strafrechtliche Ermittlungen laufen, erwiderte, dass die Pläne von Le Pen zu einem „wirtschaftlichen Chaos“ führen würden.

Umfragen nach der Debatte zeigten Macron als Sieger. Le Pen und Fillon lagen beide gleichauf auf dem zweiten Platz. Die beiden linken Kandidaten, Jean-Lu

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Klimawandel bedroht Zukunft des Großen Barriere-Riffs

23 March 2017

Große Teile des Großen Barriere-Riffs sind durch die Erwärmung der Ozeane infolge des Klimawandels schwer beschädigt. Das berichteten Wissenschaftler am letzten Donnerstag in der Fachzeitschrift Nature. Die Forscher warnen, dass nur ein sofortiges Handeln gegen die Erderwärmung das Naturwunder retten könne.

Luft- und Unterwasseraufnahmen zeigen, dass nach den außergewöhnlich hohen Wassertemperaturen im letzten Sommer fast die Hälfte des Riffs „extrem“ gebleicht ist. Das Große Barriere-Riff besteht aus einer Vielzahl von kleineren Korallenriffen, die eine Fläche von 2.300 Kilometern spannen. Korallenbleiche tritt auf, wenn warme Wassertemperaturen die Korallen schwächen und die Algen, die in Symbiose mit den Korallen leben, abgestoßen werden und absterben. Dies führt zu einem Verlust der leuchtenden Farben. Je nach dem Schweregrad der Bleiche können sich die Korallen erholen. Das kann jedoch Jahrzehnte dauern.

Die Wissenschaftler fürchten, dass der Tod der Korallenriffe der Welt immer wahrscheinlicher wird. Dies würde den Bestand der Meerestiere gefährden, die von den Riffen abhängig sind. Die Riffe und die dort lebenden Meerestiere dienen etwa 275 Millionen Menschen auf der W

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Treffen sich ein Priester, ein Rabbi und ein Atheist zum Kiffen

23 March 2017

Ein inzwischen virales, am vergangenen Mittwoch gepostetes Video zeigt einen Episkopalpriester, einen Rabbi und einen ― nach eigener Aussage ― „konservativen, schwulen Atheisten“, die ihre Ansichten über Gott, das Universum und die Menschheit teilen und dabei Marihuana rauchen. Das Video wurde im Bundesstaat Washington aufgenommen, wo Marihuana für den persönlichen Gebrauch legalisiert ist.

Obwohl äußerlich sehr verschieden, schienen die drei Männer in einer Reihe von Fragen zu einer Übereinzustimmung zu kommen -- selbst in der Frage, ob es eine höhere Gewalt gibt. Zu Beginn des Videos sagte der Atheist Carlos Diller, ein ehemaliger Katholik, dass das jüdisch-christliche Konzept eines Gottes „verrückt“ sei. Nach einiger Zeit jedoch schien er den Vorschlag von Pastor Chris Schuller anzunehmen, dass man sich „Gott einfach als die Summe aller Wahrheiten [vorstellen sollte], auch wenn wir nicht alle Wahrheiten kennen“.

Der Rabbiner Jim Mirel sagte, dass einige der in den heiligen Texten beschriebenen mystischen Erfahrungen eventuell auf den Genuss bewusstseinsverändernder Substanzen zurückzuführen seien. Auf die Frage, ob mehr religiöse Menschen rauchen sollten, antwortete Mirel:

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Adjectives and Their Prepositions (Part 1)

Phillip: Da bin ich ja wieder gespannt auf die wirre These dieser Woche.
Lisa: Sie wird bei dir nicht beliebt sein. Du wirst wahrscheinlich ziemlich böse auf mich sein.
Phillip: Ach was. Ich bin doch regelrecht süchtig nach unseren Gesprächen. Bisher war ich noch nie enttäuscht von deiner Fantasie.
Lisa: Ich denke momentan viel über das Bernsteinzimmer nach.
Phillip: Nach der Geschichte bin ich auch verrückt. Da bist du jetzt stolz wie ein Pfau, richtig?
Lisa: Und ob! Ich habe neulich erst wieder Bilder von diesem „achten Weltwunder“ gesehen. Es war ein fantastisches Zimmer! Dabei waren dies nur Bilder von der russischen Reproduktion, die heute im Katharinenpalast zu sehen ist und die sich nur auf Schwarz-Weiß-Photos des Originals stützt. Das Original würde wohl blind machen vor Pracht.

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I. Theory

Adjectives in German are often paired with prepositions. To review: a preposition is a word placed before or after a noun to show its relationship to other parts of the sentence. Prepositions are commonly found with adjectives in English as well: (trilled with, afraid of, concerned about, etc.)

II. Cases

In German, prepositions take cases and thus when using them with adjectives, it is necessary to know if the particular preposition takes the accusative, dative, or genitive. For two-way prepositions (discussed at length in another lesson), the adjective itself determines if the preposition takes accusative or dative.

Die Bewohner der Stadt waren misstrauisch gegenüber dem neuen Bürgermeister. (Dative)
The city’s residents were suspicious of the new mayor.

Alle Angestellten sind bei ihrer Chefin hoch angesehen. (Dative)
All employees are regarded highly by their boss.

Das Land ist an einer globalen Initiative beteiligt. (Dative)
The country is involved in a global initiative.

But:

Die Leute in Sibirien sind an die Kälte gewöhnt. (Accusative)
The people in Siberia are used to the cold.

III. Common adjectives and their prepositions

Here, you will find a list of some of the common adjectives and the prepositions they take. Although some of the adjective/preposition combinations are similar to English, this list highlights the combinations that are not intuitive to the speakers of English.

abhängig von (Dative)

Er hat kein Auto und ist daher abhängig von den öffentlichen Verkehrsmitteln.
He has no car and is thus dependent on public transportation.

ärgerlich auf (Accusative)

Die Gäste waren ärgerlich auf den betrunkenen Mann auf der Party.
The guests were annoyed with the drunk man at the party.

beliebt bei (Dative)

Die verschiedenen Museen in Berlin sind bei den Touristen sehr beliebt.
The various museums in Berlin are very much loved by the tourists.

besorgt um (Accusative)

Die Eltern sind besorgt um die Gesundheit ihres Sohnes.
The parents are concerned about the health of their son.

böse auf (Accusative)

Ich bin böse auf meinen Bruder, weil er meinen Laptop kaputt gemacht hat.
I’m angry with my brother because he broke my laptop.

eifersüchtig auf (Accusative)

Stefan wurde eifersüchtig auf Anja, weil sie sich eine einmonatige Urlaubsreise leisten konnte.
Stefan became jealous of Anja because she could afford a month-long vacation.

enttäuscht von (Dative)

Da es schon dreimal ein Panne hatte, bin ich enttäuscht von meinem neuen Auto.
Since it’s broken down three times already, I am disappointed with my new car.

gespannt auf (Accusative)

Wir sind gespannt auf die neue Ausstellung über mittelalterliche Kunst, die im Museum vorbereitet wird.
We are excited about the new exhibition of medieval art that is being prepared in the museum.

neugierig auf (Accusative)

Sie hat sich entschieden, linguistische Anthropologie zu studieren, weil sie neugierig auf gefährdete Sprachen war.
She decided to study linguistic anthropology because she was curious about endangered languages.

sicher vor (Dative)

Kein Land ist 100 % sicher vor Terrorismus.
No country is 100% safe from terrorism.

stolz auf (Accusative)

Mein Vater war stolz auf mich, weil ich das Siegestor geschossen habe.
My father was proud of me because I scored the winning goal.

verrückt nach (Dative)

Da er verrückt nach Technologie ist, hat er das neueste Smartphone vorbestellt.
Since he’s crazy about technology, he has pre-ordered the latest smartphone.

Jemandem unter die Arme greifen

Lisa: Nachdem wir letzte Woche über Dialekte gesprochen haben, sah ich im Fernsehen eine Quizsendung über Dialekte. Meine Güte, ich war mir nicht bewusst, dass Deutschland so viele Dialekte hat! Ich kannte ein paar, aber es gibt ja sogar Wörterbücher für Dialekte!
Phillip: Ja, das hätte ich dir sagen können. Mit Dialekten kenne ich mich ziemlich gut aus, da hätte ich dir unter die Arme greifen können.
Lisa: Ach, das ist aber nett von dir. Hast du jemals den Wetterbericht mit Peter Franken aus den 70er Jahren gesehen? Für jede Gegend, die er auf der Wetterkarte zeigte, hatte er den passenden Dialekt, das war unglaublich!
Phillip: Oh ja, es gibt viel mehr Dialekte als nur bay­risch, und du hast doch sicher schon ein Lebkuchenherz mit I mog di bekommen? Da konnte dir keiner ein X für ein U vormachen, oder? Wir haben die oberdeutschen Dialekte, die bay­risch, fränkisch und alemannisch sowie deren Unterdialekte beinhalten. Dann gibt es die mitteldeutschen Dialekte mit sächsisch, fränkisch, hessisch, pfälzisch und den jeweiligen Unterdialekten und dann das Niederdeutsch im Norden Deutschlands.

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Jemanden unter die Arme greifen bedeutet jemanden zu unterstützen, jemandem auch unaufgefordert zu helfen, sei es eine finanzielle oder persönliche Situation.

Der Ursprung der Redensart Jemanden unter die Arme greifen kommt aus dem Mittelalter. Im Kampf war es ehrenhaft, einen verwundeten oder erschöpften Mitstreiter zu stützen. Kamen sie so vom Schlachtfeld, hatte der eine dem anderen unter die Arme gegriffen. Wer umzufallen droht, der wird gestützt, indem man ihm unter die Arme greift. Vielmals wird der Ursprung auf den Knappen, den Assistenten des Ritters, bezogen, der den verletzten Ritter stützt oder auf den Sekundanten und den Fechtenden .

Die wortwörtliche Übersetzung von jemandem unter die Arme greifen ist to grab somebody under the arms. Auf Englisch würde man vielleicht to take someone under your wing oder to show someone the ropes or to help out someone sagen.

Beispiel 1:

Einige Fachkräfte im Ruhestand haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Azubis unter die Arme zu greifen.
Some retired professionals have made it their mission to take the apprentices under their wings.

Beispiel 2:

Die Regierung hat der Branche mit Hunderten Milliarden Dollar unter die Arme gegriffen.
The government has helped out the industry with hundreds of billions of dollars.

For each sentence, choose the correct preposition that corresponds to the adjective.

bei | auf | um | von | nach | an

Erich: Wie war die Weihnachtsfeier deiner Familie?
Anja: Ach, verrückt wie immer! Die ganze Familie war in unserem kleinen Haus, aber meine Mutter war nicht besorgt die Gemütlichkeit, weil wir eine große Veranda haben.
Erich: Sind die Cousins auch gekommen?
Anja: Ja, Lars ist immer noch verrückt Videospielen. Er war die ganze Zeit mit seinem Tablet beschäftigt und hat mit niemandem geredet.
Erich: Und Barbara? Ist sie gespannt ihr letztes Semester an der Uni?
Anja: Ja! Sie kann es nicht erwarten, Arbeit zu finden, so dass sie nicht mehr so abhängig ihren Eltern ist.
Erich: Verstehe… Wie geht es Oma?
Anja: Sie ist gesund und munter! Noch immer neugierig alles Neue.
Erich: Und immer noch interessiert deinem Liebesleben?
Anja: Tja, ich glaube, sie ist ein bisschen enttäuscht mir, weil ich noch nicht verheiratet bin.
Erich: Das ist ja normal. Die Zeiten haben sich geändert.
Anja: Stimmt. Ich war ärgerlich meine Schwester, denn sie hat uns nicht beim Kochen geholfen. Aber ich habe die Gans selbst gekocht und es war sehr lecker! Meine Mutter war stolz mich.
Erich: Das ist ja toll! Gans ist auch meiner Familie beliebt.
Anja: Echt? Mein Vater ist eigentlich Vegetarier und wir sind deswegen nicht Geflügel zum Abendessen gewohnt.
Erich: Ja, aber in Deutschland ist die Weihnachtsgans typisch.


Choose the correct adjective for each of the following sentences. Use the given prepositions as hints.
  1. Er hat sich in eine Entzugsklinik begeben, denn er ist von Alkohol.
    A - abhängig
    B - besorgt
    C - stolz
  2. Ich glaube, dass die Ex-Frau meines Mannes auf mich ist.
    A - ärgerlich
    B - enttäuscht
    C - eifersüchtig
  3. Da er keinen Job hat, sind die Eltern gegenüber dem neuen Freund ihrer Tochter.
    A - böse
    B - misstrauisch
    C - gewöhnt
  4. Ich arbeite seit zehn Jahren als Professor. Ich bin an die langen Stunden, in denen ich Arbeiten korrigiere.
    C - gewöhnt
    B - beliebt
    C - gespannt
  5. Dieser DJ ist sehr in der Techno-Szene.
    A - sicher
    B - neugierig
    C - beliebt
  6. Fünf Autofahrer waren an dem Unfall . Keiner wurde verletzt.
    A - beteiligt
    B - besorgt
    C - beliebt
  7. Wegen seiner Großzügigkeit ist der König bei den Bürgern.
    A - eifersüchtig
    B - verrückt
    C - angesehen
  8. Bist du auf das Konzert? Ich freue mich darauf!
    A - gespannt
    B - neugierig
    C - stolz
  9. Meine Nachbarin ist nach Hunden! Sie hat mindestens fünf.
    A - besorgt
    B - verrückt
    C - enttäuscht
  10. Ich reise, weil ich auf andere Kulturen bin.
    A - abhängig
    B - stolz
    C - neugierig