Unsere ersten beiden Storys handeln von Donald Trump und von US-Politik. Und das ist kein Zufall. Die sich rapide ändernde Haltung der USA zu so ziemlich allem hat drastische Auswirkungen auf die Welt, in der wir leben. Und deshalb ist es wichtig, darüber zu sprechen.
Wir beginnen unser Programm mit einer Diskussion über die Kluft zwischen den USA und Europa. Die US-Führung steht Europa sehr kritisch gegenüber und sieht in Europa eine größere Bedrohung als in Putin und Russland. Was ist der Grund für diese Kluft?
Danach sprechen wir über Präsident Trumps Äußerungen gegenüber der New York Times über die Grenzen seiner Macht. Seine Antwort könnte Sie überraschen. Oder auch nicht, wenn man seine Handlungen als Hinweis nimmt. Was hat er also gesagt?
Und zum Schluss sprechen wir über eine neue Studie, die zeigt, dass Hunde neue Wörter aus beiläufigen Gesprächen lernen können.
Wir wollen mit unserem Programm beginnen. Es gibt eine offensichtliche Kluft zwischen den USA und Europa.
80 Jahre lang haben die USA und Europa als Partner zusammengearbeitet. Sie teilten Werte wie Demokratie und Menschenrechte. Die USA halfen beim Aufbau der NATO und vieler anderer internationaler Institutionen. Sie unterstützten damit eine Weltordnung, die auf Regeln basierte.
Nun aber wollen die USA diese Weltordnung aufgeben. Sie wollen sich auf ihre eigene Macht und ihre eigenen Interessen konzentrieren und nicht mehr an internationale Allianzen oder Regeln gebunden sein.
Die USA äußern sich in letzter Zeit sehr kritisch gegenüber Europa. US-Politiker sagen, Europa stehe vor Problemen wie einem wirtschaftlichen Niedergang und einem gesellschaftlichen Wandel.
Vor allem aber sieht die derzeitige US-Regierung in der europäischen liberalen Demokratie eine größere Bedrohung als in Putin und Russland. Die USA wollen auch Rechtsparteien in Europa unterstützen, wie die Partei Rassemblement National in Frankreich und die AfD in Deutschland. Das überrascht mich nicht.
Es ist nicht wirklich eine Kluft zwischen den USA und Europa. Sie erstreckt sich über beide Kontinente und ist ideologischer Natur. Es ist eine Kluft zwischen den Rechtskonservativen und der intellektuellen, weltoffenen, gebilde
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In einem am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Interview mit der New York Times äußerte US-Präsident Trump eine bemerkenswerte Ansicht über seine weltweite Macht.
Er sagte, er sei in seinen Handlungen nur durch seinen eigenen Verstand und seine Moral eingeschränkt. Er glaube nicht, dass das Völkerrecht ihn aufhalten könne. Tatsächlich sagte Trump, er brauche kein Völkerrecht.
Er räumte kurz ein, dass von den USA erwartet werde, sich an das Völkerrecht zu halten, sagte allerdings gleich darauf: „Es hängt davon ab, was die Definition von Völkerrecht ist.“
Die Reaktionen in den sozialen Medien waren scharf und sehr kritisch. Manche verglichen Trumps Worte sofort mit dem, was ein Diktator sagt oder tut. Einer der Regierungsbeamten aus seiner ersten Amtszeit sagte, solche Kommentare offenbarten „die Denkweise eines Faschisten“.
Ich sehe hier ein großes Problem. Der Präsident sagt, nur seine Moral könne seine Macht einschränken. Aber hat er überhaupt moralische Grundsätze?
Mit dieser Frage bin ich nicht allein. Manche halten das nicht einmal für eine Frage. Sie sagen, dass Trump keine Moral habe und daher keine Grenzen kenne.
Die Vorstellung, dass der mächtigste Mensch der Welt keine mor
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Letzte Woche wurde in der Fachzeitschrift Science eine neue Studie über Hunde veröffentlicht. Die Ergebnisse sind wirklich faszinierend. Forscher haben festgestellt, dass manche Hunde Wörter lernen können wie kleine Kinder.
Sie können die Namen von Spielzeugen lernen, indem sie Menschen bei Gesprächen zuhören.
In dieser Studie testeten Wissenschaftler Hunde, die für ihre Intelligenz bekannt sind, wie Border Collies und Labradorhunde.
In einem Experiment wurde Hunden eine Minute lang ein neues Spielzeug präsentiert, wobei der Name des Spielzeugs viele Male wiederholt wurde.
In einem zweiten Experiment wurde ein Spielzeug den Hunden nicht direkt präsentiert, sondern von Familienmitgliedern herumgereicht, während sie den Namen des Spielzeugs erwähnten, aber nicht direkt mit dem Hund sprachen.
Anschließend baten die Besitzer ihre Hunde, ihnen die neuen Spielzeuge zu bringen. In 90 % der Fälle brachten Hunde, die die Namen der neuen Spielzeuge direkt gelernt hatten, das korrekte Objekt. Hunde, die die Namen der Spielzeuge allein durch Zuhören bei Gesprächen gelernt hatten, lagen zu 80 % richtig.
Das können jedoch nicht alle Hunde, sondern nur manche. Die Forscher glauben, dass Hunde Wörter äh
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Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Vielleicht unterscheiden sich Menschen und Tiere gar nicht so sehr, wenn es um das Lernen von Wörtern geht. Das macht meinen Respekt und meine Liebe für Hunde nur noch größer!
Bis zur nächsten Folge!
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