Wir beginnen unser Programm mit einer Diskussion über Donald Trumps zunehmend unberechenbares Verhalten auf der Weltbühne. Wir sprechen über den Brief, den er an den norwegischen Ministerpräsidenten geschickt hat. In diesem Brief beschwerte sich Trump darüber, dass Norwegen ihm den Friedensnobelpreis verweigert habe. Daher sei er nicht mehr an Frieden interessiert. Er verlangte erneut, dass die USA Grönland besitzen müssten. Doch dann machte Trump einen Rückzieher. Bedeutet dies eine Rückkehr zur Normalität?
Danach sprechen wir über Trumps verbale Attacken gegen Europa. Er hat behauptet, die NATO wäre im Krieg in Afghanistan nicht an vorderster Front gewesen und hätte den USA nicht geholfen. Darüber hinaus verunglimpfte er die NATO-Soldaten, die in Afghanistan ums Leben gekommen sind.
Und zum Schluss würdigen wir das Leben und Werk von Valentino Garavani, dem berühmten italienischen Modeschöpfer, der letzte Woche gestorben ist.
Wir wollen mit unserem Programm beginnen. Präsident Trump setzt sein unberechenbares Verhalten fort.
Letzte Woche drängte US-Präsident Trump Dänemark, Grönland an die USA abzutreten.
Zunächst schickte er einen kindischen Brief an den norwegischen Ministerpräsidenten. Darin beschwerte sich Trump darüber, dass Norwegen ihm nicht den Friedensnobelpreis verliehen habe. Aus diesem Grund sei ihm Frieden nicht mehr wichtig.
Der Brief wurde daraufhin an alle europäischen Botschafter in den USA weitergeleitet. Dadurch wirkte er wie eine formelle politische Erklärung. Eine politische Erklärung eines jähzornigen, launischen Mannes.
Später in derselben Woche hielt Trump eine Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos. Er warf Europa Undankbarkeit vor und bagatellisierte den Tod nicht-amerikanischer NATO-Soldaten, die in von den USA geführten Kriegen gekämpft hatten.
Doch nach diesen beleidigenden, scharfen Worten und Forderungen machte Trump plötzlich einen Rückzieher. Seine Annexionsdrohungen schienen sich in Luft aufzulösen, und er verkündete, eine Vereinbarung mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte erzielt zu haben.
Die Einzelheiten dieser Vereinbarung sind nicht bekannt, aber viele Beobachter scherzen, dass es sich um dieselbe Vereinbarung handelt, die die USA und Dänemark bereits seit 1951 haben
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Wie bereits angesprochen, hat Trump in seiner Rede in Davos die NATO-Unterstützung für den Krieg der USA in Afghanistan bagatellisiert. Er behauptete, dass NATO-Truppen nicht an der Front gekämpft hätten.
Natürlich lösten solche Beleidigungen bei vielen in Europa große Empörung aus.
Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center beriefen sich die USA auf Artikel 5 der NATO-Charta. Das war übrigens das einzige Mal in der Geschichte der NATO, dass Artikel 5 angewendet wurde.
Die USA haben im Krieg in Afghanistan 2.461 Soldaten verloren. Mehr als jedes andere Land. Pro Kopf auf die Bevölkerung umgerechnet sind das 7,96 pro Million Einwohner.
Die Verluste Dänemarks beliefen sich auf 8,00 pro Million Einwohner. Und das kleine Land Estland beklagte 6,92 pro Million Einwohner.
Die Empörung war besonders groß im Vereinigten Königreich, wo 457 Soldaten ums Leben kamen. Das sind 7,25 pro Million Einwohner.
Es ist beleidigend, wie Trump die NATO-Soldaten herabwürdigt. Aber es zeigt auch, wie wenig er vom Konflikt in Afghanistan versteht.
Dort gab es keine Frontlinien. 405 britische Soldaten wurden bei feindlichen Militäraktionen getötet.
Der britische Premierminist
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Der berühmte italienische Modedesigner Valentino Garavani ist am vergangenen Montag im Alter von 93 Jahren in seinem Haus in Rom gestorben.
Der unter dem Namen „Valentino” oder „Mr. Valentino” bekannte Designer gründete 1959 sein eigenes Unternehmen. Er galt als der letzte berühmte Designer des 20. Jahrhunderts und wurde oft auch als „der letzte Kaiser” der Mode bezeichnet.
Er war bekannt dafür, Abendkleider für Filmstars und Königshäuser zu entwerfen. Seine Lieblingsfarbe war Rot.
Valentino liebte Schönheit und Stil. Ihm war es wichtig, dass Frauen in seinen Kreationen schön und elegant aussahen. Neue Trends interessierten ihn nicht.
Valentino entwarf Kleider für viele hochkarätige Anlässe, wie die Oscar-Verleihung oder Hochzeiten von Prominenten und Königsfamilien. Seine Kleider wurden von Jacqueline Kennedy, Julia Roberts und Cate Blanchett getragen.
Er kam aus einer Mittelschichtfamilie, doch sein Erfolg machte ihn zu einem Gleichen unter den Royals, die er einkleidete. Er hatte seinen eigenen Hofstaat und zahlreiche prächtige Paläste.
Valentino wollte als jemand in Erinnerung bleiben, der die Schönheit liebte.
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Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Valentinos Kreationen haben die italienische Mode für immer geprägt und den Weg für seine Nachfolger wie Armani und Versace geebnet. Möge der „letzte Kaiser der Mode“ unvergessen bleiben!
Bis zur nächsten Folge!
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