Wir beginnen mit einer Diskussion über die vor Kurzem veröffentlichte Nationale Sicherheitsstrategie der USA. Wie sehen die USA den Rest der Welt, und welche Strategien verfolgen sie im Umgang mit anderen Ländern? Es überrascht nicht, dass sich Präsident Trumps Strategie stark von der seiner Vorgänger unterscheidet. Er sieht die Welt vor allem als einen Ort zum Profitmachen.
Anschließend sprechen wir über eine sehr ungewöhnliche Auszeichnung, die Trump gerade von der FIFA erhalten hat. Was hat er für den Fußball getan, außer Fußballfans aus vielen Ländern mit Reiseverboten zu belegen? Die FIFA ehrt Trump offenbar für die Beendigung zahlreicher Kriege.
Und zum Schluss sprechen wir über die schwierige Lage der französischen Weinindustrie. Nach mehreren schlechten Jahren für die Winzer ist die französische Regierung nun gezwungen, sich mit der Krise auseinanderzusetzen. Wie will sie der angeschlagenen Weinindustrie helfen? Bleiben Sie dran, um es zu erfahren.
Wir wollen mit unserem Programm beginnen. Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA scheint sich deutlich von den Strategien der letzten Jahrzehnte zu unterscheiden.
Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte die Trump-Regierung ihre Nationale Sicherheitsstrategie. Dieses Dokument fasst in der Regel die aktuelle Außenpolitik und die nationale Sicherheitsstrategie der US-Regierung zusammen.
Laut der neuen Strategie konzentrieren sich die USA nun darauf, Geld zu machen, anstatt die globale Demokratie zu stärken. Ausländischen Ländern wird sogar empfohlen, Aufträge direkt an US-Unternehmen zu vergeben, ohne Ausschreibungen durchzuführen. Dies gilt insbesondere für Länder, die stark von den USA abhängig sind.
Das Dokument betrachtet Verbündete wie Taiwan und Israel in erster Linie aus einer wirtschaftlichen Perspektive und nicht anhand ihrer demokratischen Grundsätze.
Es wird versichert, dass autoritäre Regierungen nicht dazu gedrängt werden, ihre Politik zu ändern. Stattdessen werden wirtschaftliche Interessen über die Prinzipien von Freiheit und Demokratie gestellt.
Manche betrachten das Dokument als Ausdruck einer pragmatischen Realpolitik ohne ideologische Grundsätze.
Es ist jedoch genau das Gegenteil der Fall.
Autoritäre Staaten werden milde behandelt, während die demokratischen Staaten Europas als Bedrohung dargestellt werden. Um die freiheitlichen
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Am Freitag war Donald Trump bei der Auslosung der FIFA-Weltmeisterschaft in Washington anwesend. Trump und Fußball? Wenn Sie das überrascht, dann haben Sie wohl nicht richtig aufgepasst.
Natürlich hat Trump nie zuvor Interesse an Fußball gezeigt. Wie zu erwarten war, zeigte er jedoch großes Interesse an dem Pomp rund um die FIFA-Weltmeisterschaften.
Die Auslosung der FIFA-Weltmeisterschaft war schon immer eine ziemlich pompöse Gelegenheit für das Gastgeberland, um sich einem weltweiten Publikum zu präsentieren.
So ein Event ist natürlich wie geschaffen für Donald Trump.
Und er war sichtlich erfreut, im Mittelpunkt zu stehen. Vor allem, als FIFA-Präsident Gianni Infantino Donald Trump den ersten FIFA-Friedenspreis aller Zeiten überreichte.
Der Preis war im November angekündigt worden, und es war keine Überraschung, dass er bei der Auslosungszeremonie an US-Präsident Donald Trump verliehen wurde.
Tja, wenn man keinen Friedensnobelpreis bekommen kann, kann man zumindest seine Freunde bei der FIFA dazu bringen, einen albern klingenden Fußball-Friedenspreis zu erfinden, der einem dann als glänzende Goldmedaille um den Hals gehängt wird.
Als eine Art Trostpreis.
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Die französische Weinindustrie steckt in einer Krise. Die Regierung ist besorgt und entschlossen zu helfen. Sie hat 130 Millionen Euro bereitgestellt, um alte Rebstöcke zu roden. Damit sollen Versorgungsprobleme gelöst und in Schwierigkeiten geratene Weinbetriebe unterstützt werden.
Diese Krise hat mehrere Ursachen. Ein großes Problem sind die US-Zölle. Außerdem wird weltweit immer weniger Wein getrunken, insbesondere unter der jüngeren Generation. Ein weiteres Problem ist der Klimawandel, der seit Jahren negative Auswirkungen auf die Weinlese hat.
Frankreich muss eine angemessene Lösung für diese Krise finden. Vielleicht ist eine Verringerung des Ertrags pro Hektar der richtige Weg? Das würde die Qualität des Weins verbessern.
Vielleicht brauchen gute Winzer jedoch überhaupt keine Unterstützung und können sich selbst an die veränderten Bedingungen anpassen?
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Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Ist das Roden von Rebstöcken eine neue Strategie? Keineswegs. Offenbar ordnete schon der römische Kaiser Domitian die Vernichtung von 50 % der Rebstöcke in Gallien (dem heutigen Frankreich) an. Er hatte befürchtet, dass sie die römischen Weine bedrohen könnten.
Bis zur nächsten Folge!
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