Wir beginnen mit dem „Demokratieschild“, einer neuen Initiative, die am 12. November von der EU-Kommission vorgestellt wurde. Die Wahlen in letzter Zeit haben gezeigt, welchen Schaden Online-Propagandakampagnen anrichten können. Die neue Initiative soll demokratische Systeme und Wahlen vor Einmischung aus dem Ausland und vor Manipulation von Informationen schützen.
In unserem Wissenschaftsthema sprechen wir über eine neue Studie, die besagt, dass Musikhören das Demenz-Risiko bei älteren Menschen senken kann. Das ist ein sehr wichtiges Thema, da weltweit über 57 Millionen Menschen an Demenz leiden, davon schätzungsweise 9,8 Millionen in Europa.
Und zum Schluss sprechen wir über den Verkauf einer Toilette aus massivem Gold bei einer Kunstauktion. Es handelt sich dabei nicht nur um eine Skulptur aus gegossenem Gold. Die Toilette ist voll funktionsfähig und kann benutzt werden. Wie hoch war der Preis? Sie werden es gleich erfahren.
Wir wollen mit unserem Programm beginnen. Demokratie ist Europas höchster Grundwert. Die EU hat nun ein neues Projekt ins Leben gerufen, um diesen Wert zu verteidigen.
Die EU-Kommission hat ein Projekt namens „Demokratieschild“ vorgestellt. Das Projekt hat das Ziel, die Demokratie in europäischen Ländern vor Einflüssen aus dem Ausland und vor Fehlinformationen zu schützen.
Eine große Gefahr geht natürlich von Russland aus. Russland verbreitet schon seit Jahren schädliche Online-Propaganda. Wir haben gesehen, wie solche Taktiken Wahlen beeinträchtigen können.
Erinnern Sie sich noch, was im Dezember letzten Jahres in Rumänien passiert ist? Das Verfassungsgericht musste die Präsidentschaftswahlen wegen russischer Einmischung absagen.
Die Teilnahme an dieser Initiative ist für die EU-Mitgliedsländer freiwillig. Ich verstehe, dass die EU andere Länder nicht zwingen kann. Aber ich finde, dass das nicht konsequent genug ist.
Die Finanzierung und die konkreten Maßnahmen sind ebenfalls noch unklar. Um wirkliche Veränderungen zu erzielen, muss die EU strengere Maßnahmen gegen Fehlinformationen ergreifen, insbesondere auf Online-Plattformen.
Die EU sollte mit strengen Vorschriften den Weg weisen und auch andere Länder einbeziehen, die ihre demokratischen Werte teilen.
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Eine im Oktober im International Journal of Geriatric Psychiatry veröffentlichte Studie zeigt, dass Musikhören das Demenz-Risiko bei älteren Menschen senken kann.
An der Studie nahmen mehr als 10.800 Personen im Alter von 70 Jahren und älter teil. Es zeigte sich, dass Menschen, die regelmäßig Musik hörten, ein 39 % geringeres Risiko hatten, an Demenz zu erkranken, als Menschen, die keine Musik hörten.
Das sind gute Nachrichten! Es bedeutet, dass Musikhören unserem Gehirn guttut. Menschen, die Musik hörten, hatten auch ein besseres Gedächtnis und insgesamt bessere kognitive Werte.
Das Spielen eines Musikinstruments ist ebenfalls gut für die Gesundheit des Gehirns und senkt das Demenzrisiko um 35 %.
Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Musik ein einfacher Weg sein könnte, um unseren Geist im Alter fit zu halten.
Da Demenzfälle weltweit zunehmen, sollten die positiven Auswirkungen von Musik weiter erforscht werden.
Und wir alle sollten Musik zu einem wichtigen Teil unseres Lebens machen!
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Eine Toilette aus massivem Gold wurde letzten Dienstag bei einer Auktion des Auktionshauses Sotheby's für 12,1 Millionen Dollar versteigert. Das sind nur knapp 2 Millionen Dollar mehr als der aktuelle Wert ihres Gewichts in Gold.
Die Toilette besteht aus 100 Kilogramm 18-karätigem Gold und hat sogar eine Wasserleitung und Anschlüsse. Der Käufer war Ripley's Believe It or Not!, ein Entertainment-Unternehmen, das für seine Kuriositäten bekannt ist.
Aber selbst für dessen Sammlungen ist dies eine kuriose Anschaffung.
Die Sprecherin von Ripley's sagte, diese Toilette sei das glänzendste und wertvollste Ausstellungsstück des Unternehmens überhaupt.
Ripley's will die Toilette ausstellen und möglicherweise sogar Besucher einladen, sie zu benutzen.
Der Künstler, der die Skulptur geschaffen hat, ist Maurizio Cattelan. Er hatte zwei Toiletten angefertigt, von denen eine jedoch vor einigen Jahren gestohlen und zerstört wurde.
Kommen wir nun zur Kunst. Ist eine Toilette für ein Museum so ungewöhnlich? Nicht wirklich.
Schließlich geht die Konzeptkunst – bei der das Konzept hinter dem Werk wichtiger ist als das Werk selbst – auf Marcel Duchamps Urinal Fountain aus dem Jahr 1917 zurück.
2004 hatte ein
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Es hat mich gefreut, meine Gedanken mit Ihnen zu teilen.
Wird Cattelans goldene Toilette das einflussreichste Kunstwerk des 21. Jahrhunderts werden? Das bezweifle ich.
Schließlich haben Kunstsammler entschieden, dass das Werk nicht viel mehr wert ist als der Preis des Goldes, aus dem es gefertigt wurde.
Bis zur nächsten Folge!
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