Das Zucker Experiment
In Berlin Teil 3
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Je kleiner die Kinder sind, desto kurzfristiger müssen ihre Bedürfnisse befriedigt werden. Also musste das Eis schon im Treppenhaus geöffnet werden.
Oben angekommen war immerhin noch die Hälfte übrig. Allerdings fielen nun sofort die zahlreichen Spielzeuge ins Auge, die ein neues Bedürfnis hervorriefen, für das man aber beide Hände frei haben musste. Also hatte ich – noch bevor ich Jacke und Schuhe ausziehen konnte – in jeder Hand ein halb gegessenes Eis. Wohl oder übel steckte ich mir eines davon in den Mund, um mich wenigstens von einem Jackenärmel zu befreien. Ich wechselte die Hand, um mir auch den anderen Ärmel abzustreifen. Dabei musste ich das bereits zum Teil geschmolzene Eis schnell aufschlecken, damit es nicht auf den Fußboden tropfte. Auch die Schuhe konnte ich mit einer Hand öffnen und ausziehen. Als ich fertig war, war nicht mehr viel vom Eis in meinem Mund übrig, und ich hielt nur noch den Stie