Iran-Krieg ohne Sieg: Trump greift US-Verbündete an
Am Sonntag ordnete US-Präsident Donald Trump eine erhebliche Reduzierung der US-Militärpräsenz bei gemeinsamen Übungen mit Südkorea an. In einem Social-Media-Beitrag führte er hohe Kosten an sowie Bedenken, Nordkorea ein „unangemessenes und feindseliges“ Zeichen zu senden. Trump spielte auch auf die mangelnde Bereitschaft Südkoreas an, seinen Krieg gegen den Iran zu unterstützen.
In einem Interview lobte Trump zudem den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un dafür, dass dieser ihn „mit großem Respekt“ behandele. In einem anderen Interview drohte Trump, Oman zu bombardieren, sollte das Land den US-Verhandlungen mit dem Iran „im Weg stehen“. Nach dem Auslaufen der Frist von Trumps Interimsabkommen mit dem Iran verhandelt Oman nun direkt mit dem Iran über die Bedingungen für die Öffnung der Straße von Hormus.
Viele Analysten betrachten Trumps unvorhersehbare Kehrtwenden als Hauptgrund für die außenpolitischen Misserfolge seiner zweiten Amtszeit. Sie verweisen auf Trumps Unfähigkeit, den Krieg in der Ukraine zu beenden, darauf, wie Chinas Staatschef Xi Jinping ihn im Handelskrieg ausgespielt hat, sowie auf zahlreiche scharfe Drohungen gegen den Iran, die er kurz darauf dann schnell wieder
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