Syrien: Baschar al-Assad in Abwesenheit wegen Kriegsverbrechen zum Tode verurteilt
Ein syrisches Gericht hat den ehemaligen Präsidenten Baschar al-Assad in Abwesenheit wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zum Tode verurteilt. Die Verbrechen wurden während des 14-jährigen Bürgerkriegs in Syrien begangen, der rund 500.000 Todesopfer und Millionen Vertriebene forderte. Ebenfalls verurteilt wurden sein Bruder Mahir und sein Cousin Atef Nadschib.
Assad wurde für schuldig befunden, die Ermordung, Folter und rechtswidrige Inhaftierung von Zivilisten, darunter auch von Kindern, angeordnet zu haben. Zeugenaussagen bestätigten seine Rolle als oberste Autorität des Regimes. Das Beweismaterial umfasste 55.000 Fotos, die Folter und Massenhinrichtungen, den Einsatz von Giftgas sowie großflächige Fassbombenangriffe dokumentierten.
Internationale Organisationen bestätigten die Verbrechen des Regimes sowie die maßgebliche Unterstützung seitens Russlands und des Iran. Diese umfasste Tausende von Kämpfern, die vom Iran und der Hisbollah entsandt wurden, sowie massive russische Luftangriffe, die rund 20.000 Todesopfer forderten. Außerdem war das Regime in die groß angelegte Produktion und den Handel von Drogen in der Region involviert.
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