Andy Burnham: Großbritanniens siebter Premierminister in zehn Jahren
Andy Burnham wurde zum neuen Premierminister Großbritanniens ernannt und tritt damit die Nachfolge von Keir Starmer an. Burnham hat angekündigt, seine Regierung werde die Zeit politischer Turbulenzen in Großbritannien beenden. Außerdem stellte er ein 340 Millionen Pfund schweres Programm zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit vor, dessen Schwerpunkt auf Prävention, Notunterkünften und langfristiger Wohnraumförderung liegt.
Auf internationaler Ebene versicherte er den Verbündeten, dass die Haltung Großbritanniens gegenüber der Ukraine unverändert bleiben werde. Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßte Burnhams Amtsübernahme und äußerte die Hoffnung, dass dies die Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU stärken werde.
Im Umgang mit Präsident Trump legt Burnham Wert auf Offenheit und Aufrichtigkeit. Sein Ziel ist es, die enge Partnerschaft mit den USA zu bewahren und gleichzeitig die Interessen Großbritanniens konsequent zu vertreten. Trumps Unbeliebtheit in Großbritannien verschafft Burnham politischen Spielraum. Seine Befürwortung von neuen Öl- und Gasbohrungen in der Nordsee könnte helfen, Trump entgegenzukommen, innenpolitisch jedoch für Unmut sorgen.
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