Trump spricht erneut über Wahlmanipulation aus dem Ausland
Am 16. Juli hielt US-Präsident Trump eine Ansprache an die Nation. Er sagte, die US-Wahlen seien anfällig für Einmischung aus dem Ausland, insbesondere aus China, und sprach von einer Krise. Er verwies auf Dokumente, die angeblich eine umfangreiche ausländische Einmischung belegen, und behauptete, der „Deep State“ habe ihm diese Informationen vorenthalten.
Eine Analyse der deklassifizierten Dokumente ergibt jedoch ein anderes Bild. Ausländische Mächte, darunter China und die Türkei, haben tatsächlich versucht, Einfluss auf US-Wahlen zu nehmen. Dabei handelte es sich jedoch überwiegend um Propaganda und Maßnahmen zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung. Die US-Geheimdienste fanden keine Beweise dafür, dass China die Wahlen 2020 manipuliert hat.
Tatsächlich zeigen die Geheimdienstberichte interne Meinungsverschiedenheiten über Chinas Taktiken zur Beeinflussung der Wahlen. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass Russland aktiv daran gearbeitet hat, Joe Biden zu diskreditieren und Trumps Kandidatur zu unterstützen. Trumps Rede schien das Ziel zu haben, Zweifel an der Integrität der US-Wahlen aufkommen zu lassen.
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