Neue Studie: Ehe senkt Krebsrisiko
Am 8. April wurde in der Fachzeitschrift Cancer Research Communications eine neue Krebsstudie veröffentlicht. Forscher analysierten zwischen 2015 und 2022 erhobene Datensätze von mehr als 100 Millionen US-Amerikanern, die Daten zum Familienstand sowie Patientendaten zu mehr als vier Millionen Krebsfällen umfassten. Die Studie zeigt, dass Menschen, die verheiratet sind oder einst verheiratet waren, ein niedrigeres Krebsrisiko haben als Menschen, die nie geheiratet haben.
Alleinstehende Frauen hatten demnach eine 85 % höhere Wahrscheinlichkeit, Krebs zu entwickeln, als verheiratete oder vormals verheiratete Frauen. Bei Männern lag dieser Wert bei 68 %. Bei noch nie verheirateten Männern war die Analkrebsrate rund fünfmal so hoch wie bei verheirateten. Und bei noch nie verheirateten Frauen war die Gebärmutterhalskrebsrate fast dreimal so hoch wie bei verheirateten. Die Raten für Leber- und Lungenkrebs waren in beiden Gruppen von Alleinstehenden etwa doppelt so hoch.
Die Forscher betonen, dass diese Ergebnisse nicht bedeuten, dass die Ehe an sich Krebs verhindert, sondern dass der Familienstand ein wichtiger sozialer Faktor ist, der die Gesundheit beeinflusst. Aufgrund der Risikofaktoren