Neue Studie vergleicht Gesundheitsrisiken von hochverarbeiteten Lebensmitteln mit denen von Zigaretten
Eine neue Studie, die diesen Monat im Milbank Quarterly veröffentlicht wurde, kommt zu dem Schluss, dass hochverarbeitete Lebensmittel ähnlich wie Tabak reguliert werden sollten. Forscher von Harvard, Duke und der University of Michigan verglichen hochverarbeitete Lebensmittel mit Tabak in Bezug auf Design, Marketing, Auswirkungen auf Verbraucher, Suchtpotenzial und Risiken für die öffentliche Gesundheit.
Der Studie zufolge sind Produkte wie kohlensäurehaltige Getränke, Süßigkeiten und Fast Food darauf ausgelegt, Verlangen zu wecken, einen schnellen Konsum zu fördern und zu wiederholtem Konsum zu animieren. Diese Merkmale ähneln eher denen von Zigaretten als denen von natürlichen Lebensmitteln. Die Autoren argumentieren, dass sich Regulierungsmaßnahmen auf die Praktiken der Industrie konzentrieren sollten anstatt auf die Willenskraft des Einzelnen.
Eine Ernährung mit einem hohen Anteil an hochverarbeiteten Lebensmitteln ist mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes, Fettleibigkeit und anderen Gesundheitsproblemen verbunden. Insbesondere bei Jugendlichen machen diese Produkte einen erheblichen Teil der täglichen Kalorienzufuhr aus. Die Studie fordert Maßnahmen