Wurde der Juwelenraub im Louvre von Büchern und Filmen inspiriert?
In einem spektakulären Vorfall, der ganz Frankreich in Atem hielt, verübten vier Männer an einem sonnigen Oktobermorgen einen gewagten Raubüberfall im Louvre in Paris. Den Tätern gelang es, am helllichten Tag zwei Diademe, zwei Broschen, zwei Halsketten und drei Ohrringe zu stehlen.
Auf ihrer Flucht ließen die Diebe ein Diadem fallen. Darüber hinaus ließen sie eine kuriose Sammlung von Werkzeugen zurück, darunter mehrere Winkelschleifer, sowie ein Walkie-Talkie und jede Menge DNA-Spuren. All das erinnert an eine Slapstick-Komödie. Und als wollten sie dem Pariser Stil treu bleiben, flohen sie auf Mopeds.
Die Juwelen, die zunächst als „von unschätzbarem Wert“ bezeichnet wurden, wurden später auf etwa 102 Millionen Dollar geschätzt. Die gestohlenen Schmuckstücke erregen jetzt mehr Aufsehen als früher, als sie noch ausgestellt waren. Da niemand zu Schaden gekommen ist, scheint dieser Raubüberfall zu einem unerwarteten Geschenk für die Welt geworden zu sein. Denn wer möchte nicht lieber über gestohlene Diamanten lesen als über Katastrophen?