Paul McCartney appelliert an die COP30-Konferenz, vegetarisches Essen zu servieren
Am 5. November veröffentlichte die Tierschutzorganisation PETA einen offenen Brief von Sir Paul McCartney an die Organisatoren der Klimakonferenz der Vereinten Nationen, COP30. In diesem Brief kritisierte McCartney die Entscheidung, auf dem Klimagipfel Fleisch zu servieren. Er verglich dies mit der Verteilung von Zigaretten bei einer Veranstaltung zur Krebsprävention.
Der berühmte Musiker betonte, dass die Tierhaltungsindustrie maßgeblich zur Abholzung und zum Klimawandel beiträgt. Er forderte die Konferenz auf, vegetarisches Essen anzubieten. McCartney ist seit langem ein Verfechter des Vegetarismus und der Tierrechte. Er ist seit 1975 Vegetarier.
Gemeinsam mit seiner verstorbenen Frau Linda propagierte er die ethischen und ökologischen Vorteile einer fleischlosen Lebensweise. 2009 startete er zusammen mit seinen Töchtern die Kampagne „Meat Free Monday” (Fleischfreier Montag). Erst vor Kurzem unterstützte er Forderungen nach einer Aktualisierung der Richtlinien für den Fleisch- und Milchkonsum in britischen Schulen, um Schulkindern mehr vegane Optionen anzubieten.