Klimaforscher kritisieren den Klimawandel-Bericht der Trump-Regierung
Mehr als 85 Klimaforscher haben dem US-amerikanischen Energieministerium über 400 Seiten mit Kommentaren zu einem Klimawandel-Bericht der Trump-Regierung vorgelegt. Den Wissenschaftlern zufolge enthält der Bericht, der von bekannten Klimawandel-Skeptikern verfasst wurde, falsche Darstellungen von Klimadaten und suggeriert sogar potenzielle Vorteile des Klimawandels.
Zu den Hauptkritikpunkten zählen Ungenauigkeiten über den Anstieg des Meeresspiegels und die Darstellung von Kohlendioxid als positiv für die Landwirtschaft. Die Forscher bezeichnen den Bericht als „extrem irreführend” und bemängeln das Fehlen eines Peer Reviews. Ihre Kommentare widerlegen den Bericht der Regierung äußerst detailliert. Die Forscher befürchten, der Bericht könne den Eindruck erwecken, es gebe eine Debatte, was politische Entscheidungen beeinflussen könnte.
Die Wissenschaftler weisen auf gravierende Falschdarstellungen und aus dem Zusammenhang gerissene Zitate hin und warnen davor, dass diese Fehlinformationen eine Aufhebung wichtiger Umweltvorschriften zur Folge haben könnten. In ihren Kommentaren betonen die Forscher, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Gefahren des Klimawandels unumstritten