Leo XIV. wird der erste Papst aus den USA
Am 8. Mai hat das päpstliche Konklave in Rom mit der Wahl des ersten US-amerikanischen Papstes Geschichte geschrieben. Kardinal Robert Francis Prevost wird als Leo XIV. bekannt sein. Geboren in Chicago und ausgebildet an der Villanova University, verbrachte Prevost 20 Jahre in Peru und ist dafür bekannt, mit den Klischees über US-amerikanische Geistliche zu brechen. Diese gelten oft als engstirnig.
Die Wahl hat viele überrascht, vor allem, weil sie vor dem Hintergrund eines angespannten geopolitischen Klimas erfolgte. Es wird erwartet, dass Leo XIV. als Papst die politische Linie seines Vorgängers Franziskus fortsetzen wird, insbesondere was das Eintreten für Migranten und den Umweltschutz betrifft.
In der Vergangenheit hat er sich jedoch auch gegen aktuelle gesellschaftliche Anliegen wie Abtreibung und Sterbehilfe ausgesprochen. Dies könnte ihn stärker in die Nähe konservativer amerikanischer Bischöfe rücken, die der Meinung sind, dass Franziskus das Thema Abtreibung nicht ausreichend thematisiert hat. Insgesamt wird die Wahl von Papst Leo die Stellung des Katholizismus in der amerikanischen Gesellschaft mit Sicherheit stärken.