Der Westen hebt Reichweitenbeschränkungen für den Einsatz westlicher Waffen in der Ukraine auf
Am Montag erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz, dass Deutschland zusammen mit seinen wichtigsten westlichen Verbündeten – Großbritannien, Frankreich und den USA – die Reichweitenbeschränkung von 70 km für Waffen aufgehoben hat, die an die Ukraine geliefert wurden. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf die Zunahme russischer Drohnenangriffe und erlaubt der Ukraine eine effektivere Verteidigung.
Merz begründete den Kurswechsel damit, dass die Ukraine sich nur mit Langstreckenwaffen angemessen verteidigen könne. Er verwies auf die gegensätzlichen militärischen Strategien der Ukraine und Russlands. Russland habe zivile Ziele angegriffen, die tief im ukrainischen Staatsgebiet liegen. Der Kreml kritisierte diese Entscheidung als „gefährlich“ und nannte sie einen Rückschlag für potenzielle Friedensverhandlungen.
Laut Merz sind die diplomatischen Bemühungen nahezu erschöpft, nachdem Russland ein Angebot von Papst Leo zur Vermittlung von Friedensverhandlungen abgelehnt hat. Merz kritisierte die mangelnde Bereitschaft Putins, Friedensgespräche zu führen, als Indiz dafür, dass dieser den Konflikt in die Länge ziehen wolle. Er denkt, Putin betrachte das Angebot von Friedensgesprächen als ein Ze