Ukraine schwächt Russlands strategische Fähigkeiten mit einem gewagten Drohnenangriff
Am 1. Juni startete die Ukraine einen komplexen Drohnenangriff mit dem Namen „Spinnennetz“. Ziel des Angriffs waren russische Luftwaffenstützpunkte, auf denen atomwaffentaugliche Bomber stationiert waren. 117 Drohnen lösten an verschiedenen Orten in Russland große Explosionen aus. Einer der angegriffenen Stützpunkte lag tief in Sibirien, etwa 4.200 Kilometer von der Ukraine entfernt.
Die Planung und Durchführung der Operation dauerte 18 Monate. Die Drohnen wurden nach Russland geschmuggelt und dann von Lkw-Containern aus gestartet, deren Dächer sich per Fernsteuerung öffnen ließen. Bei den Drohnen handelte es sich um einfache Drohnen mit einer relativ schweren Nutzlast. Die Ukraine gab an, 41 strategische Bomber, darunter Kampfflugzeuge vom Typ Tu-95, Tu-22 und Tu-160, beschädigt oder zerstört zu haben.
Die Operation wird als schwerer Schlag gegen Russlands nukleare Triade gewertet. Nach Angaben der Ukraine wurden mehr als ein Drittel der strategischen Bomber Russlands getroffen. Dieser erhebliche militärische Schaden verringert die Fähigkeit Russlands, mit Atomangriffen zu drohen oder Raketenangriffe auf die Ukraine und andere Länder zu starten. Nach Ansicht von Experten verdeutlich