Europa heißt US-Wissenschaftler willkommen, die von Trumps Forschungskürzungen bedroht sind
Die Trump-Regierung plant drastische finanzielle Einschnitte in der wissenschaftlichen Forschung, darunter eine Kürzung der Mittel für die National Institutes of Health um 37 % und für die National Science Foundation um über 50 %. Darüber hinaus droht die Trump-Regierung damit, Universitäten wie Harvard und Columbia die staatliche Finanzierung zu entziehen und deren Status der Steuerbefreiung aufzuheben.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs bezeichnen Trumps Politik als „gigantische Fehlkalkulation“. Der französische Präsident Emmanuel Macron bezeichnete es als unvorstellbar, dass ein so bedeutendes demokratisches Land wie die USA Forschungsprogramme streicht, nur weil darin der Begriff „Vielfalt“ vorkommt. In einer Rede an der Sorbonne sagte er, es sei ironisch, dass die USA ihr Vertrauen in die freie wissenschaftliche Forschung untergraben.
Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, hat US-Wissenschaftler, deren Forschung durch die Maßnahmen von Donald Trump eingeschränkt ist, eingeladen, in die EU umzuziehen und dort zu arbeiten. Sie bot ihnen bessere finanzielle Anreize, eine gesetzlich garantierte Forschungsfreiheit sowie Investitionen in Höhe von 500 Milli