Global Flourishing Study benennt unerwartete Gewinner
Am 30. April veröffentlichte die Harvard-Universität die Ergebnisse der Global Flourishing Study. An dieser Studie zur Bewertung des Wohlbefindens nahmen rund 200.000 Personen aus 22 geografisch und kulturell unterschiedlichen Ländern teil. Der Studie zufolge steht Indonesien an erster Stelle des Wohlbefindens, gefolgt von Israel, Mexiko und den Philippinen.
Die Studie betont den Unterschied zwischen Glücklichsein und Wohlbefinden, wobei Wohlbefinden mehrere Dimensionen des Wohlergehens umfasst, wie Gesundheit, finanzielle Sicherheit, Lebenssinn und zwischenmenschliche Beziehungen. Die Studie zeigt, dass Menschen in den Industrieländern zwar mehr finanzielle Sicherheit haben, es ihnen aber oft an Lebenssinn und zwischenmenschlichen Beziehungen mangelt.
Ein besonders bemerkenswertes Ergebnis der Studie ist, dass jüngere Menschen generell weniger Wohlbefinden melden als ältere. In einigen Ländern, wie z. B. Polen und Tansania, gibt es jedoch ein höheres Wohlbefinden unter jungen Menschen. Zu den Faktoren, die diesen Trend beeinflussen, gehören unter anderem ein wettbewerbsintensives Bildungsumfeld und wahrgenommene Hindernisse für die soziale Mobilität.