Neue deutsche Studie zeigt Fehleinschätzungen zum universellen Grundeinkommen auf
Am 9. April veröffentlichte die deutsche gemeinnützige Organisation Mein Grundeinkommen die Ergebnisse ihrer neuesten Studie. Um die Auswirkungen des universellen Grundeinkommens zu untersuchen, verfolgte die Studie 122 Personen, die monatlich bedingungslose Zahlungen in Höhe von 1.200 Euro erhielten, über einen Zeitraum von drei Jahren.
Entgegen den Befürchtungen, dass das Grundeinkommen die Menschen davon abhalten könnte zu arbeiten, ergab die Studie, dass die Teilnehmer weiter Vollzeit arbeiteten. Sie arbeiteten durchschnittlich 40 Stunden pro Woche und berichteten über eine höhere Zufriedenheit bei der Arbeit und über den Wunsch, sich weiterzubilden oder den Arbeitsplatz zu wechseln. Darüber hinaus berichteten die Empfänger über eine Verbesserung ihrer psychischen Gesundheit und hatten das Gefühl, mehr Selbstbestimmung zu haben.
Die Studie unterstreicht das Potenzial des universellen Grundeinkommens, diverse gesellschaftliche Probleme lösen zu können, und bestärkt die politischen Verantwortlichen darin, es als eine Investition in die öffentliche Gesundheit zu sehen. Experten sind auch der Meinung, dass das universelle Grundeinkommen wirtschaftliche Sicherheit bietet und Menschen