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Adverbs of Place — Part 1

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Sabine: International sind Deutsche bekannt für ihre Pünktlichkeit und Gewissenhaftigkeit. Es gibt allerdings deutsche Stereotype, die nicht unbedingt positiv behaftet sind. Hier kommt die „German Angst“ ins Spiel. Diese lässt sich mit einer Mischung aus Mutlosigkeit, Zögerlichkeit, gepaart mit Zukunftsängsten und einem stark ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis beschreiben. Den Deutschen wird nachgesagt, sie würden auf einschneidende Ereignisse besonders furchtsam reagieren und nur zögerlich handeln.
Robin: Naja, die Ereignisse in der Welt da draußen machen einem auch nicht unbedingt Mut. Trotzdem habe ich keine Angst davor.
Sabine: Gemeint ist hier auch nicht die individuelle Angst wie die vor Spinnen oder Angst im Dunkeln, sondern eher eine kollektive Furcht der ganzen Nation.
Robin: Furcht wovor genau?
Sabine: Dass etwas Schlimmes passieren könnte. Drinnen, im Köpfchen der Deutschen, da sieht es also ein bisschen so aus wie im Kopf eines Hypochonders.
Robin: Hypochonder sind doch Menschen, die ständig denken, sie wären sterbenskrank, obwohl überhaupt kein medizinischer Grund vorliegt, oder?
Sabine: Ja, ich würde hier noch ergänzen, dass Hypochonder jede körperliche Veränderung sofort wahrnehmen und sie als Bedrohung fehlinterpretieren. Nur um später festzustellen, dass es doch nicht so schlimm war.

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