| Sabine: | Überall auf der Welt werden Menschen durch ihre Namen identifiziert. Diese werden ihnen normalerweise kurz nach der Geburt gegeben. Für die Namensgebung gibt es in verschiedenen Ländern unterschiedliche Regeln. Auch in Deutschland ist gesetzlich geregelt, welche Vornamen man einem Kind geben darf. Allerdings ist die Lage hier nicht so eindeutig, wie man vielleicht vermuten würde. |
| Hanna: | Und das, obwohl es wahrscheinlich nirgendwo auf der Welt so viele Regeln gibt wie in Deutschland. |
| Sabine: | Also, es ist ja nicht so, dass man seinem Kind in Deutschland irgendeinen Namen geben darf. Gewisse Regeln gibt es schon. |
| Hanna: | Was gibt es denn für Regeln? |
| Sabine: | Also erstmal muss ein Vorname auch als solcher erkennbar sein. Namen wie Pfefferminze, Borussia oder Blitz wurden abgelehnt. Auch Ortsnamen oder Markennamen sind unzulässig. |
| Hanna: | Irgendwo sind doch Namen wie Paris, London oder Brooklyn beliebt. Ich glaube, das war in den USA. |
| Sabine: | Stimmt, dort gibt es allerdings auch ein sehr offenes Namensrecht mit so wenigen Regeln wie fast nirgendwo sonst. |
| Hanna: | Wer darf denn einen Namen in Deutschland ablehnen? Anscheinend gibt es ja nirgendwo eine Liste mit Namen, aus denen man einen passenden aussucht. Dann wäre die Sache ja eindeutig. |