| Jana: | Die Staatsoper Hamburg gehört zu den wichtigsten Institutionen der deutschen Musiklandschaft. Ihr momentanes Gebäude wurde im Stil der Nachkriegsmoderne wiederaufgebaut und ist dementsprechend alt. Klaus-Michael Kühne, einer der reichsten Deutschen, findet, dass es Zeit für den Bau eines neuen Opernhauses ist und zeigt sich bereit, eine beträchtliche Summe beizusteuern. |
| Michael: | Das Thema kommt mir irgendwie bekannt vor. |
| Jana: | Vor ein paar Jahren geisterte diese Nachricht schon einmal durch die Medien. Nun steht aber ein konkreter Ort für die neue Oper zur Debatte. |
| Michael: | Da drängen sich gleich ein paar grundsätzliche Fragen auf. Wo soll das Gebäude denn gebaut werden? |
| Jana: | In der modernen HafenCity. Dort gibt es zwar nur noch wenig unbebaute Orte, doch auf einer Landzunge im Hafenareal ist noch Platz. |
| Michael: | Das klingt so, als ob an diesem exponierten Ort ein ähnlich pompöses Gebäude wie die Elbphilharmonie gebaut werden soll. |
| Jana: | Es ist noch überhaupt nicht sicher, ob wirklich ein neues Gebäude für die Staatsoper gebaut wird. Auch wenn der Herr Kühne so großzügig wirkt und sich finanziell beteiligen möchte. |
| Michael: | Warum tut er das eigentlich? Woher kommt diese Großzügigkeit? |