| Hanna: | Die Kartoffel ist tief in der deutschen Kultur verwurzelt. Jedem Deutschen fallen auf Anhieb wahrscheinlich gleich mehrere Gerichte mit der vielseitigen Knolle ein. In der vergangenen Zeit ist sie ein wenig in Verruf geraten. Doch nun ist sie populärer denn je. Die Gründe dafür sind vielschichtig. |
| Jana: | „Morgens rund, mittags gestampft, abends in Scheiben – dabei soll’s bleiben. Es ist gesund.“ |
| Hanna: | Was ist das denn jetzt schon wieder für ein sonderbares Zitat? |
| Jana: | Das hat Goethe in sein Tagebuch geschrieben. Aber er war nicht der einzige Dichter, der die tolle Knolle liebte. |
| Hanna: | Hat dich jetzt auch die Dichterei überkommen? |
| Jana: | Keine Angst, das war eine reine Zufälligkeit. Heinrich Heine hat seine Dichterkollegen dazu aufgefordert, ab sofort nicht mehr der kapriziösen Rose zu huldigen, sondern der Pflanze, die das gemeine Volk nährt. Damit ist die Kartoffel gemeint. |
| Hanna: | Schon klar. |
| Jana: | Wenn ich an Kartoffeln denke, fallen mir sofort leckere Gerichte wie Kartoffelsalat, Kartoffelklöße, Kartoffelauflauf, oder einfach nur Salzkartoffeln ein. |
| Hanna: | Ich muss immer erstmal an Pommes denken. |
| Jana: | Die kommen allerdings ursprünglich aus Belgien. |