Geplante EU-Erweiterung: Gefahr eines Braindrains
Das ist nichts Neues. Länder wie Kroatien und Rumänien haben bereits viele Fachkräfte verloren. In den letzten zehn Jahren sind etwa 400.000 Kroaten ausgewandert, und jeder vierte Rumäne lebt im Ausland.
Diesmal könnten die Auswirkungen jedoch weniger dramatisch sein. Länder wie Montenegro und Albanien warten seit fast zwanzig Jahren auf ihre EU-Mitgliedschaft. Viele Menschen dieser Länder sind bereits abgewandert. Wie viele würden noch auswandern wollen? Wahrscheinlich nicht sehr viele.
Um zu helfen, hat die EU einen Wachstumsplan für die westlichen Balkanstaaten eingeführt. Dieser Plan hat das Ziel, die wirtschaftlichen Bedingungen und den Lebensstandard in diesen Ländern zu verbessern.
Ich finde, das ist der richtige Ansatz. Wenn man im eigenen Land neue Arbeitsplätze schafft und die Lebensbedingungen verbessert, dann bleiben die Fachkräfte auch!