Europäische Länder führen den Environmental Performance Index 2026 an
Am 9. Juli veröffentlichten die Yale-Universität und die Columbia-Universität gemeinsam den Environmental Performance Index (EPI) 2026. Estland belegte den ersten Platz. Allerdings erreichte das Land nur 75 von 100 Punkten, was auf Verbesserungsbedarf hindeutet. Luxemburg, das Vereinigte Königreich, Finnland und die Niederlande vervollständigen die Top 5. Fast alle Plätze unter den Top 20 wurden von europäischen Ländern belegt.
Am Ende der Liste stehen Laos, Indien, Bangladesch, Mali und Vietnam. Experten warnen, dass all diese Länder „unter schwerer Umweltzerstörung leiden, die eine unmittelbare Bedrohung für die menschliche Gesundheit und für empfindliche Ökosysteme darstellt“. Der EPI stuft die beiden größten Verursacher des Klimawandels, die USA und China, auf den Plätzen 27 bzw. 129 ein. Beide Länder verfehlen die Zielvorgaben für Netto-Null-Emissionen.
Der EPI misst die Nachhaltigkeitsbemühungen der Länder anhand von 47 Indikatoren. Dazu zählen Klimaschutz, Luftqualität, Wasserressourcen, Abfallwirtschaft und Biodiversität. Der Bericht weist darauf hin, dass wohlhabendere Länder häufig eine Vorreiterrolle einnehmen. Dabei profitieren sie jedoch davon, dass sie mehr Ressourcen h
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